01
Jan
16

2016 beginnt…

2016

Das Jahr 2015 war recht turbulent, vor allem aus beruflicher Sicht. Diese Turbulenzen sind vorbei, für das kommende Jahr muss ich mich einmal wieder nach Neuem umsehen, mal schauen, was so kommt.

Auch familiär stehen die Dinge nicht so ganz zum Allerbesten, mein Vater hat sich im Dezember auf seinen letzten Weg gemacht, auf dem wir ihn abschnittsweise dieses letzte Stück begleiten.

So habe ich im Moment auch wenig Zeit, hier zu schreiben, zumal Umzug zurück aus Halle, eine echte Influenza und noch so einiges andere auf “meiner Tanzkarte”.

Aber natürlich möchte ich uns allen einen guten Start ins neue Jahr wünschen!

24
Nov
15

Abendspaziergang in Wien

Am letzten Abend des Wienbesuchs standen die gerade eröffneten Adventsdörfer und -märkte auf unserem Flanierprogramm.
Zunächst ging es in den 7. Bezirk zum dortigen Schwoof durch die kleinen Gassen mit ihren hübschen Barockhäusern auf einen “Dirndl-Punsch” (Kornelkirschen-), später auf einen ebenso köstlichen Marillen-Ingwer-Punsch. Die Vielfalt der Heißgetränke abseits des Glühweins ist überaus erfreulich! Unsere charmante Begleitung für den Abend wollte unbedingt so einen monströsen Schaumkuss mit Marzipangeschmack als Nachtisch vertilgen, der nach zwei Happen war der Heißhunger getilgt und ihr Begleiter musste das Ding aufessen. Bei der Größe hätte ich es kaum anders erwartet, mei, bin ich alt!


Nach einer kurzen U-Bahnfahrt stand noch das Weihnachtsdorf auf dem Gelände des AKH im 8. Bezirk auf der to-do-Liste des Abends. Nach einem etwas unbeabsichtigten Abstecher schauten wir kurz am Josephinum, welches das medizinhistorische Museum beherbergt, vorbei, ebenso am Narrenturm, dem pathologischen Bundesmuseum, beide nur von außen, bis wir dann doch an der richtigen Stelle anlangten und kurz vor Toresschluss noch einen Glühwein miteinander tranken.
Josephinum

Josephinum


Adventsdorf beim AKH

Adventsdorf beim AKH

23
Nov
15

Gebenedeit

bene
Letztens in der U-Bahn in Wien: Liebe Lesergemeinde, wann und wo haben Sie das letzte Mal das Wort “gebenedeit” außerhalb eines Gebetbuches gelesen?
Sicher nicht auf einem Spraying, oder?
Über die Erläuterung des österreichisch verwendeten “geprägnet” würde ich mich freuen…

23
Nov
15

Wien – der Naschmarkt 2015

Auch der Naschmarkt ist ein guter alter Bekannter, 2002 durfte ich ihn kennenlernen, 2005 machten meine Freundinnen und ich eine Tour zu zehnt durch die Marktgassen, 2007 scheuchte mich der Wind davon und 2008 war es warm genug im November, dass man draußen in der Sonne den Kaffee genießen konnte. Nun dauerte es ein paar Jahre, bis ich wieder hierher kam. Dieses Mal wieder ein Samstag, an dem es auch einen Flohmarkt am oberen Ende gab. Es war ordentlich was los, besonders, weil es zwar nicht warm, dafür schön sonnig war, da im November…. Gut, dass ich den Kronleuchter nicht in den Koffer bekommen hätte!

22
Nov
15

Wien – Kunsthistorisches Museum

Der Blick aus dem Fenster verhieß nichts Gutes: es regnete Bindfäden. Eigentlich ein Sonntag, um ihn auf dem Sofa zu verbringen. Und da gibt es in Wien mehrere Möglichkeiten. Entweder irgendwo in einem Café den Tag verdüdeln, welches ein feines Sofa hat oder das beste Sofa der Stadt auswählen: im Kunsthistorischen Museum. Nach dem Frühstück zogen wir los, mit 14 € Tageseintritt wollten wir auch ordentlich Zeit hier verbringen.
Es gibt ja auch sehr viel zu sehen, die Kunstsammlung der Habsburger geht auf die Sammeltätigkeiten von Erzherzog Ferdinand von Tirol (1529 – 1595), Kaiser Rudolf II. (1552 – 1612 und Erzherzog Leopold Wilhelm (1614 – 1662) zurück. Das Museum gibt es seit 1891, heute ist es eines der besucherstärksten in Wien.
Wir genossen besonders die Gemäldegalerie mit flämischer, altniederländischer und altdeutscher Malerei des 16. und 17. Jahrhunderts und die Kunstkammer mit Wunderbarem und Kuriosem. In der Gemäldegalerie würdigten wir auch die hellblauem Sofas und genossen die Ausblicke auf wunderbarste Dürers, Cranachs, van Dycks und Rubens.



Und zur Pause ging es in das sehr elegante Museumscafé. Ein Einspänner mit Sahne, ein Umgestürzter (Sahne im Glas, Espresso darüber gießen) und ein Stück wunderbarsten Mohnkuchens waren der perfekte Pausensnack im Kunstgenuss. Am Nachbartisch wurde gefrühstückt, ebenfalls sehr edel.

Beim nächsten Besuch schaue ich auch in die anderen Abteilungen, so nach und nach… spätestens nächsten November wieder.

Kunsthistorisches Museum Wien
Maria-Theresien-Platz, 1010 Wien

Öffnungszeiten
Juni bis August: täglich 10 – 18 Uhr, Do bis 21 Uhr
September bis Mai: Di – So, 10 – 18 Uhr, Do 10 – 21 Uhr

Eintritt: 14 € (mit Wienkarte 13 €, weitere für Studenten, Senioren u.a.)

15
Nov
15

nachtrag….

Morgens sehr früh weckte mich die SMS meiner französischen Zweit-Mama, die ich vor vielen, vielen Jahren während meines Schüleraustausches kennenlernte. Sie schrieb: “Je suis Paris”. Nur halb wach war ich etwas erstaunt, denn es müsste doch grammatisch korrekt: “Je suis à Paris” heißen, dachte ich mir noch und antwortet: “Je suis à Vienne, bisous…”
Erst am nächsten Morgen verstand ich ihre Nachricht, als ich einen Blick in die reale Welt abseits der touristischen Eindrücke warf…
wien_eiffel

14
Nov
15

Läden

Beim Herumspazieren gestern in Wien staunte ich über die Anzahl kleiner Läden, die es noch zu geben scheint. Natürlich gibt es auch die großen auf der Kärntner Straße, die diese so aussehen lassen, wie jeden beliebige Fußgängerzone in größeren Städten irgendwo.
Aber diese kleinen, die einen verweilen, auch wenn man sich nicht sofort ein Hemd dort maßschneidern lässt oder eine Kaminuhr des Empire kauft. Dafür kann man beim Schuster seine durchgelaufenen Schuhe oder den Absatz richten lassen oder eine Liwanzenpfanne oder Weihnachtskugeln in Form einer Espressomaschine kaufen. Oder schaut beim Lebzelter vorbei. Aber nicht alle überleben, auch für immer heruntergelassene Rolläden sind hier und da zu finden.




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