Posts Tagged ‘Geschwurbel

07
Apr
17

Brandenburgisches Wiedersehen

Demnächst gibt es wieder mehr Bilder aus den unendlichen Weiten Brandenburgs.
Ein paar erste Impressionen aus der Nähe von Luckau: blühende Bäume und Büsche auf der einen Seite und dann der Keilerkopf auf der anderen Seite, im Kornfeld verborgen. Der Rest fehlt, sicherlich ist der eine oder andere Braten oder ein paar Würste daraus entstanden.

Von weitem blumig…


… von Nahem blutig…

31
Dez
16

Silvester oder: Früher war mehr Buffet…

Den Abschluss des Jahres 2016 begehen meine Schwester und ich gemeinsam, so wie vieles Andere auch im zurückliegenden Jahr.
Wir lassen es gemächlich angehen, Raclette in der deutschen Variante, so mit Tischgrill und Käsescheiben. Das Coctailkleid wird auch nicht angezogen, wir bleiben „casual“.
Früher wurde da glamouröser in unserer Familie gefeiert: das kalte Buffet wurde gerichtet, der Käseigel durfte nicht fehlen, der Kartoffelsalat und die Schnittchen. Ach, und die Luftschlangen mussten auch gepustet werden. Daran erinnere ich mich mit großem Spaß!
Mit ein paar Impressionen aus dem Familienarchiv wünsche ich Euch allen einen guten Rutsch, kommt gut in’s neue Jahr und feiert kräftig!


05
Aug
16

Feines Fädchen

Gerne schaue ich ja im Stopfblog vorbei und denke mir immer, dass ich doch auch in meinen Schränken und Schubladen so manches Stück habe, welches von geschickten Fingern gestopft wurde. Zumeist habe ich keinen Fotoapparat zur Hand, wenn mir so ein Gespinst durch die Finger schlüpft. Aber gestern beim Bügeln passte alles: der Kopfkissenbezug war geplättet und der Fotoapparat in Griffweite.
Er hat die ungewöhnlichen Maße von 80 x 50 cm, wurde einst, vielleicht nach dem 2. Weltkrieg, wohl aus einem Tischtuch genäht. So konnte man sich auch in schlechten Zeiten auf Rosen betten, ich kann das sogar drei Mal. Nur ein Kissenbezug wurde gestopft, eine feine Nadelarbeit. Auch wenn keines meiner Kissen wirklich gut hineinpasst, werden sie immer mal wieder benutzt.


Frau lakritze gewidmet…

28
Aug
15

Fenster zum Hof in Halle

Vor vielen Jahren habe ich schon einmal James-Steward-mäßig meinen Hof, damals noch in Friedrichshain, beobachtet. Die Frage, was mit dem Besitzer der Hemden passiert sein könnte, hielt mich quasi wochenlang in Atem.
Gar so spannend ist es in Halle nicht. Hemden hängt aber niemand an’s oder in’s Fenster. Ab und zu spielen die Jungs aus dem Seitenflügel mehr recht als schlecht Gitarre und singen dazu, aber auch eher posermäßig. Aber auch hier gibt es zwei Katzen, wobei ich die eine „Garfield“ nenne. Die andere ist die Mäusefängerin, die ihre Beute gerne in der Nähe der Fahrradständer auslegt, wahrscheinlich, damit auch alle den Jagderfolg sehen.

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17
Jul
13

Ruderalflora

Auf dem Nachhauseweg sind mir diese Blüten am Wegesrand aufgefallen, allesamt kurzlebiger Natur.

13
Mai
13

Pilger in Bardo

Unversehens gerieten wir auf unserer Landpartie durch die Hügel eine gute Autostunde südlich von Wrocław in den kleinen Ort Bardo/Wartha mit seiner imposanten Pilgerkirche. Schon auf dem Besucherparkplatz wurde klar, dass wir die Kirche nicht für uns alleine haben würden: er war von vorne bis hinten mit Bussen zugeparkt. Der Ort selber war an jenem Samstagmittag eher leer, bis die Kirchentüren aufgingen. Die ersten Besucher der Messe strömten hinaus, wir hinein.
Barockschock! Die Kirche war zwischen 1686 und 1704 an der Stelle von zwei älteren errichtet worden, natürlich voll und ganz in der regionalen Ausprägung des Stils der Zeit. Und voll war es! Zunächst dachte ich, dass die vielen Menschen zur Kommunion anstanden, bis mir allmählich klar wurde, dass sie zum Gnadenbild, einer romanischen Madonna wollten. Meine Freundin übersetzte die Ansagen des Geistlichen, der darum bat, nicht zu drängeln, da jeder „drankommen“ würde. Der Chor sang, die barocke Orgel ließ ihre Klänge über unseren Häuptern schweben.
Irgendwann schob ich mich, den der Madonna bereits nahe Gekommenen entgegen, durch das Seitenschiff nach vorne, um wenigstens einen Blick auf das Hauptgeschehen zu erhaschen. Es gelang!
Die Gläubigen drängten sich bis zu der geschnitzten Figur und küssten sie auf eine vorgegebene Stelle an der Fassung. Der Priester wischte über diesselbe mit einem Läppchen nach. Und zwar immer mit demselben, ohne es zu drehen und zu wenden. Ich schaute und staunte, denn mir wurde klar, dass dies ein astreiner Weg ist, Seuchen und Krankheiten zu verbreiten. Vor Erfindung von Antibiotika natürlich.
Nach dem Anstehen trafen sich die Menschen im Hof der Kirche und stärkten sich erst einmal mit den mitgebrachten Broten und Leckereien aus Tüten, Taschen und Rucksäcken. Habe ich so auch noch nicht gesehen, ich pilgere wohl zu selten.

21
Okt
12

Abendstimmung in Berlin-Mitte

Allerweil werden wieder diverse öffentliche Gebäude bei Einbruch der Dämmerung in buntes Licht getaucht. Als ich am Mittwoch abend auf dem Weg nach Hause den Blick nach oben wandte, zeigte sich auch der Fernsehturm im bunten Gewand.
Schade, dass er morgens nur schlaftrunken im eigenen mageren Licht erscheint, aber die Illumination scheint eher für die Touristen gedacht, nicht für den Teil der Berliner Bevölkerung, der morgens auf dem Weg zur Arbeit viel mehr eine optische Aufmunterung verdient hätte.

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