Posts Tagged ‘Wochenende

12
Mrz
17

Scones zum Sonntagsfrühstück

Wenn es mal wieder Sonntag wird und der Brotkasten leer ist, muss eine Idee her. Gut, gestern abend habe ich gemütlich lesend verbracht, auch durch diverse gerngelesene Blogs und dabei habe ich im „Knusperstübchen“ ein Sconesrezept entdeckt, das mir zum Frühstück zusagte. Glücklicherweise befanden sich alle benötigten Zutaten im Kühl- und Vorratsschrank.

Scones zum Frühstück

Zutaten für 16 Scones

480-500g Mehl (Type 550)
1 TL Natron
2 TL Backpulver
1 TL Meersalz
130 g kalte Butter
20 g Zucker
1 Ei
230 ml Buttermilch

Mehl mit Backpulver, Natron und Salz mischen, die kalte Butter unterkneten. Ei gut verquirlen, etwa ¾ zu der Masse geben. Das restliche Ei wird später zum Bestreichen der Teiglinge gebraucht.
Buttermilch und Zucker hinzugeben und gut einarbeiten.
Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und nochmal gut durchkneten. Teigmenge halbieren und rundlich auswallen. Der Teigling sollte etwa 2 cm hoch sein.
Nun den Teig in Dreiecke schneiden und die Teiglinge auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und mit dem restlichen Ei bestreichen. Bei 200°C Ober-/Unterhitze ca. 12 – 15 Minuten backen. Kurz abkühlen lassen.

Im Mutterland des Scones werden sie mit clotted cream oder Butter serviert, dazu gibt es Erdbeermarmelade zum Tee.
Wir hatten die leckeren Dreiecke zum Frühstück mit Butter und einem Reigen selbstgemachter Aprikosen- und Kiwi-Bananenkonfitüre, Apfelgelee und Pflaumenmus mit Zimt. Adaptiert halt… und lecker!

 

 

 

12
Jul
15

Ihr Früchtchen!

Es ist Aprikosenzeit, aber auch Beerenfrüchte haben gerade Saison. Aprikosenmarmelade, Aprikosenkuchen und dann noch die Kombi von Beeren und Aprikosen, das spukte mir im Kopf herum.
Aus Heidelbeeren und einer Packung TK-Brombeeren hatte ich ein Fruchtmus passiert, das auch als Einlage in kühle Buttermilch sehr gut schmeckte. Vom letzten Wochenende war dieses Mus übrig geblieben und harrte in der Tiefkühle auf weitere Ideen.
Für das Grillen mit den Mitbewohnern in Halle will ich etwas Nachtischiges mitbringen, der Eierkarton von der Woche musste auch geleert werden, also wurde es Kuchen. Transportabel musste er auch sein, also einer aus der Kastenform.
Bis ich ein passendes Rezept gefunden hatte, waren Eier und Butter zimmerwarm, etwas abgewandelt ist das Rezept auch (kein Kakao, mehr Fruchtmus, weniger Zucker).

Marmorkuchen, aber mit Frucht!

225g Butter
180g Zucker
Salz
4 Eier (zwei in M und zwei in L)
325g Mehl
1 TL Backpulver
40g Mandelmehl
150g Waldbeerenmus (passierte Früchte, gesüßt)
Den Ofen auf 175°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Die Kastenform mit Backpapier auskleiden, bereit stellen.
Butter, Zucker und Salz mit dem Handrührgerät cremig schlagen. Die Eier dann nach und nach dazu geben und erst mit dem nächsten fortfahren, wenn das vorherige gut eingemischt wurde. Dann das Mehl samt Backpulver dazu geben und letztlich die Milch einrühren.
Den Teig auf zwei Schüseln verteilen. In eine Teighälfte nun das Fruchtmus und das Mandelmehl unterziehen, alles sehr gut vermischen.
Die Hälfte des hellen Teiges auf den Boden der Form geben, gut verteilen und glattstreichen. Dann den Frucht-Mandel-Teig darauf geben und mit dem Rest des hellen Teiges enden. Mithilfe einer großen Gabel einmal kurz durch den Teig ziehen, so dass sich eine Marmorierung als Kuchenmuster ergibt.
Den Kuchen dann 60-70 Minuten lang backen. Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.
Für meinen Transport: in der Mitte durchschneiden, zwei Scheiben für die Brotbox für Montag abschneiden, dann passt der Restkuchen auch in die Kuchenbox.

Tarte mit Aprikose auf Fruchtmus

Mürbeteig aus
60 g Butter
90 g Zucker
140 g Mehl
1 Eigelb
kneten, eine Stunde kühl stellen. Dann den Teig für eine Tarteform mit 22 cm ausrollen, einen kleinen Rand hochdrücken.
Als Belag habe ich 3 EL des Fruchtmuses auf dem Teig verteilt, dann noch Aprikosenspalten rosettenartig darauf verteilen.
Bei 185°C ca. 25 min abbacken.
Abkühlen lassen, mit steif geschlagener Sahne später genießen.

Achja, Marmelade von 2 kg Aprikosen ist auch noch ins Glas gewandert.

29
Mai
10

Marktgang mit ohne Erdbeeren

Endlich scheint einmal die Sonne in diesem so trüben Mai, ich habe auch endlich einmal wieder Lust, auf meinen Markt auf dem Boxhagener Platz zu gehen. Zum Glück ist es noch sehr früh, so dass es noch relativ friedlich in den engen Gassen zu geht.

Nur an meinem Lieblingskäsestand hat sich schon eine lange Schlange Kundschaft aufgebaut, also werde ich ohne Käse meine Einkaufstour gestalten müssen. Gegenüber, an dem Stand, an dem ich am liebsten die Äpfel kaufe, stehen auch ein paar Unentschlossene. Ich entschließe mich zu einem Kilo Cox, kleine süß-säuerliche Äpfel und hoffe, dass sie ihre beste Zeit nicht schon hinter sich haben: nach Pfingsten sollte man ja eigentlich fast auf die Ernte im Herbst warten, nach so langer Lagerzeit wird auch der knackigste Apfel langsam mehlig. Mitgenommen werden noch ein knappes Kilo kleiner Zwiebeln, ein Bund glatter Petersilie und zwei Handvoll Möhren.

Zwei Stände weiter stehen die ersten Erdbeerenkörbchen herum, aber sie werden nicht mitgenommen, denn auch bei einem Schnuppertest rieche ich kein Erdbeeraroma und das sollte wohl bei reifen Erdbeeren so sein! Auch am nächsten Stand: Fehlanzeige! Die roten Dinger riechen nach nichts, auch wenn sie fast richensarot sind. Zwar versucht mir der Verkäufer eine Erdbeere aufzuschwatzen, ich solle doch probieren, auf meinen Einwand, dass sie ja nicht einmal nach Erdbeeren riechen, wenn ich die Nase fast im Körbchen habe, meint er, dass ich ja gar nicht probiert hätte. Hey, ich MUSS doch auch gar nicht und wollen will ich auch nicht… Ich zicke etwas.

Auch die „Schaaaafsmilch, frische Schaaaaaaaafsmilch“ will ich nicht. Der Verkäufer hört sich beim Anpreisen seiner Schafsmilch selber etwas wie ein blökendes Schaf an, vielleicht ist das ansteckend bei zu viel Schaaaaaafsmilch?

Mit Rauke, Rhabarber, Wildkräutersalat und drei kleinen Zucchini habe ich meine Einkaufsliste abgearbeitet und schlendere langsam nach Hause.

Heute abend gibt’s selbstgemachte Pizza mit Gemüse drauf und irgendwas leckeres mit Rhabarber, vielleicht einen Crumble mit Äpfeln und Walnussstreuseln?




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