Posts Tagged ‘winter wonderland

04
Dez
16

Raureifwunderland an Fulda und Werra

Das Wochenende hat mit den tiefen Temperaturen, dem Nebel und der nachfolgenden Sonne dafür gesorgt, dass ein weißes Raureifwunderland nach draußen lockte. Entlang von Fulda und, kurz bevor die Werra den „Kuss“ mit der Fulda zur Weser vollführt, ging es am Samstag zu einem wunderbaren Stadtspaziergang rund um die Altstadt von Hann. Münden. Erst war die Welt weiß und grautonig,


dann kam die Sonne durch!


Mittelalterliche Werrabrücke

Mittelalterliche Werrabrücke

22
Dez
12

Der kürzeste Tag

Gestern war der kürzeste Tag des Jahres, ich verbrachte ihn in Göttingen. Noch rieselte der Schnee, obwohl sich das Level des Thermometers von unten gen Null bewegte. Nachdem ein jährlicher Termin „abgearbeitet“ war, konnte ich voller Freude dem Treffen mit einem Freund widmen, der in seiner Wohnung mit heißem Tee aufwartete. Genau das Richtige, wenn die Schuhe durch den Schneematsch patschten und der Tag sich dem Ende neigte.
Mit dem Ansatz einer Schneemütze auf ihren beiden Türmen sah die Johanniskirche zu mir hinüber. Weihnachten steht vor der Tür. Weltuntergang fällt wohl aus, zum Glück!

Göttingen

16
Dez
12

Chantal formerly known as Herta, die Schneebraut

Nun ist sie dahin, die weiße Pracht. Und bevor alles dahingeschmolzen war, gelang es ja doch noch, einen eigenen Schneemann zu bauen, oder besser gesagt: eine Schneefrau bauen zu lassen.
Ein Praktikant durfte sich kurz vor Beginn der Weihnachtsfeier austoben und nach eigenem Gutdünken eine Schneeskulptur anfertigen.
Nachdem die übliche Technik, durch Rollen eines Schneeballes größere Schneekugeln zu bauen, am Pulverschnee scheiterte, musste umgeplant werden. Kiste, Schaufel, Schnee und dann hochstapeln. Zum Schluss wurde mit Kastanien, roten Plastikbechern, ein paar Zweigen und einer halbrunden Porzellanscherbe das Finish angebracht und Herta Chantal, die Schneebraut war fertig. Er nannte sie Chantal, was mir kurzfristig entfallen war, daher die „Herta“.
Nur kurz währte das kalte Leben, bei dem ein heißer Kuss vermutlich der Höhepunkt von Hertas Chantals Dasein war, bis der Regen dazu führte, dass sie die Fassung und damit ihr Gesicht verlor.
Ciao Herta Chantal…

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14
Feb
12

Der Eisbrecher vom Plänterwald

Das Wochenende lockte mit Sonne und eine dünne Schneedecke auf dem Eis auf selbiges. Als Kind gab es bei mir zuhause zwar immer mal Schnee, aber Seen mit Eis waren für mich unerreichbar und von meinen Eltern als so gefährlich dargestellt, dass ich gefrorene Wasserflächen entweder nur in Pfützengröße oder ansonsten in Eissporthallen betreten mochte.

Nach dem strengen Frost der letzten anderthalb Wochen war das Eis auf der Rummelsburger Bucht nun dick genug, um eine Menge eishungriger Berliner tragen zu können. Und es war ordentlich etwas los auf dem Eis: da wurde Schlittschuhgelaufen, flaniert, Würstchen gegrillt, Eishockey auf selbstgeräumter Eisfläche gespielt, sich im Eisstockschießen geübt und Glühwein getrunken.

Bis aus der Bucht hinaus bin ich über das von weißem Schnee bedeckte dunkle Eis geschlendert. Sobald ich die beiden Tonnen am Ausgang der Bucht passiert hatte, änderte sich die Struktur des Eises etwas: hier war die Fläche nicht mehr so eben wie in der Bucht, sondern unter den Füßen fühlte ich die Struktur kleiner Schollen, die zusammengeschoben und vereist waren. Ich schlenderte weiter, die Schollen wurden größer, waren aber immer noch fest miteinander „verbacken“. Gerade, als ich mich hinknien wollte, um die tollen Miniatureisberge genauer zu betrachten, hörte ich von Ferne das Tuckern eines Schiffes: der Eisbrecher!

Er kam stromaufwärts, zog in einigen hundert Metern auf der kaum noch offenen Spree seine Runde, drehte vor dem Abzweig zur Rummelsburger Bucht wieder nach stromaufwärts ab. Wenige Augenblicke später begann das Eis zu rumoren: ein tiefes Knacken und Brummen, so, wie ich es noch nie gehört hatte, zog sich von der Eiskante bis weit in die Bucht hinein. Vorsichtshalber zog ich mich erst einmal Richtung Bucht zurück, aber am Eis selber rührte sich nicht, nach ein paar Augenblicken war es wieder ruhig im Eis.

Der Eisbrecher war schon wieder hinter der Flussbiegung verschwunden.

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08
Feb
12

Abendstimmung

Die neue Umgebung will vorsichtig erkundet werden, langsam taste ich mich vorwärts. Still ist es nicht, die S-Bahn donnert schneller über die Brücke, als ich Handschuhe ausziehen und das tragbare Telefon mit integrierter Kamera in Schussposition bringen kann. Da die Bahn nur in größerer Taktung fährt, warte ich nicht auf die nächste und schaue nur versonnen in das blasse Abendrot.

Abendstimmung am Kanal

06
Feb
12

Eisig

Wer sich über mehrere Stunden bei etwa -16°C bis -18°C draußen herumtreibt, braucht zunächst einmal ein paar gute Gründe und wärmende Kleidung. Ich kann nun für mich behaupten, dass ich wohl zur Polarfoscherin nicht tauge, denn diese vier Stunden haben mir vollkommen gereicht.

Auch wenn die Sonne verlockend an windschattigen Plätzen das Gesicht wärmte, zog doch der leichte Wind die Restwärme aus behandschuhten Händen, aus den Beinen, die nur von zwei Schichten Beinkleid bedeckt waren. Dennoch hätte ich die Zeit nicht missen mögen, aber gerne mehr Zeit für meine eigenen Entdeckungen gehabt…

04
Jan
11

Winterspaziergang in Sichelnstein

Sichelnstein war zwischen Silvester 2010 und Neujahr 2011 der Ort, wo ich ganz gemächlich in das neue Jahr hinein schlidderte. Nach dem aufregenden Feuerwerk auf der Dorfstraße war der Folgetag genau der, der zu einem langen Spaziergang im nebeligen Winterwald passte: ruhig, gemächlich, gut für die Seele. Zwei unternehmungslustige und lauffreudige Hunde waren auch dabei, die Schneeballschlachten liebten und keinem von uns schnell gebauten Schneemann eine Chance auf ein Überleben bis zum Einsetzen des Tauwetters ließen. Vorbei an den letzten roten Hagebutten, durch einen verschneiten Zauberwald, links die Nebelpferde, vorbei an Bänken und verbotenen Durchfahrten ging es durch die weiße stille Landschaft irgendwo da draußen.

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Und das Heimkehren an einen Kaffeetisch im warmem Wohnzimmer ist dann noch einmal so schön!

28
Dez
10

Friedrichshainer Winterimpression

Bei den doch notwendigen Touren durch das tief verschneite Berlin traf ich heute mittag einen etwas derangiert wirkenden Schneemann. Die Augen verdreht, hatte sich der weiße Geselle auch noch eingenässt… Ja, das kommt von zuviel Getränk in den Bars und Kneipen von Friedrichshain!

Besoffener Schneemann?

27
Dez
10

Gestern nacht am Fenster

Gestern abend über der Straßen Friedrichshains, die letzten Flocken waren gerade herabgerieselt, der Nachthimmel war ganz komisch hell und auch das Haus auf der anderen Straßenseite sah viel heller aus, als es eigentlich hätte sein sollen.

Nachtbilder von Berliner Fenstern…

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