Posts Tagged ‘Wildwechsel

23
Jul
13

Auf zur Safari!

Es ist heiß, sehr heiß, die Sonne lässt die Luft über dem Horizont flirren. Die üblichen Wasserstellen liegen nach Wochen ohne Regen vertrocknet da, der Schlamm an den Ufern ist zu betonharten Krusten verdorrt. Von weit her kommen die Tiere, um am letzten Wasserloch in der näheren und weiteren Umgebung ihren Durst zu stillen. Ein guter Ort, um sie ganz dicht vor die Linse zu bekommen, ein wenig Geduld ist schon gefragt, bis sich die Scheuen an die neugierigen Menschen mit ihren Fotoapparat gewöhnt haben.

Da ist ein Kommen und Gehen am Ufer, sie sitzen wie die Perlen an einer Schnur und nippen in zierlichen Schlucken am sicherlich schon warmem Wasser in der Uferzone.

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23
Aug
12

Wilder Straßenrand

Da lief ich in der letzten Zeit mit schöner Regelmäßigkeit morgens noch recht traumumwölkt und mit noch fast vom Schlaf verklebten Augen zur S-Bahn-Station meines Vertrauens und bemerkte während mehrerer Tage erst, als ich am Bahnsteig stand, dass da irgendwas auf dem Weg nicht ins Bild passte. Ich hatte also so eine Art Suchbild vor dem inneren Auge und überlegte, was nicht dahinein so recht hineinzupassen schien.

Zum Glück bin ich zum Feierabend etwas wacher und habe heute die wilden Kreaturen eingefangen.

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22
Jan
12

Turmfalke auf dem Dach

Da starrte ich aus dem Fenster, etwas wehmütig ob des schlechten Wetters, welches heute wieder einmal grau, kalt und nass daher kam und dann sah ich einen besonderen Besuch. Er saß oben auf der Brandmauerkrone zum Nachbarhaus und ließ sich seinen Nachmittagssnack schmecken: Täubchen Friedrichshain.

Es war ein ordentlicher Turmfalke, der genüsslich die frische Atzung zu sich nahm.

Glücklicherweise ist meine Fotoausrüstung noch nicht verpackt, so konnte ich sogar eine Leiter für den besseren Fotowinkel aufbauen, leise das Oberlicht öffnen und zunächst für den Falken unsichtbar hinter dem Fliegennetz agieren. Erst als ich sicher war, ihn ein paar Mal ordentlich „erwischt“ zu haben, wagte ich es, das Netz wegzuziehen. Endlich konnte er mich sehen, gehört hat er mich ganz sicher vorher auch schon. Er grinste und verschwand mit elegantem Flügelschwung in den grauen Friedrichshainer Himmel.

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10
Mär
10

Grenzgänger

Ganz im Norden von Brandenburg, da wo Brandenburg wirklich zuende ist, dort, wo Mecklenburg-Vorpommern beginnt,  hat sich der Winter noch gehalten. An den Rändern von Feldern und Wegen, in den Senken, an den Feldsöllen, überall liegen noch Schneewehenreste. Seen aller Größen liegen noch unter dicken Eispanzern. Eiszeit.

Nur tagsüber, in der Sonne weicht der Permafrost, nur kurz, abends, sobald die Sonne hinter den Hügeln verschwunden ist, sinken die Temperaturen wieder unter den Gefrierpunkt.

Zeit, sich umzuschauen, ist zwar nicht sehr viel, aber ein paar Fotos waren schon möglich, da an der Grenze nach Mecklenburg.

Grenzübergang nach Mecklenburg, zwischen Weißdornhecken kalbt die Schneewehe

Auf der Schneewehe sieht man die Spuren von Kaninchen oder Hasen, denen die politische Grenze vollkommen egal ist.

Kleiner Grenzverkehr

Die Tiere scheinen sich wenig an den ungewohnten Besuchern zu stören, vielmehr sind sie froh, dass die Schneedecke größtenteils gewichen ist.

Wildwechsel im Rapsfeld

Ruhe vor dem Sturm…




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