Posts Tagged ‘wild creatures

23
Apr
17

Deine Spuren im Sand

… die ich gestern noch fand…
Feinsand mit Schluffanteil ist perfekt, um die Tierspuren ein paar Regengüsse und windige Stunden lang zu konservieren, bevor sie, wie auch meine Fußspuren, verwehen. Zugegeben, bei meinen dauert es länger, da ich mehr wiege als das hundeartige Tier, auf dessen Spuren ich gestoßen bin.
Als erstes ist mir beim Gang über den Sand aufgefallen, dass außer den Tierspuren keine menschlichen Schuhabdrücke zu sehen waren, meine waren die ersten auf der frischen Fläche.
Ich blieb abrupt stehen und schaute. Ein großer Hund? Oder gar… ich schaute weiter: die Spuren sind nicht so rundlich wie vom Hund, oder? Eher oval. Die Richtung zielgerichtet, nicht wie ein freilaufender Hund, der mal hier, mal da hin- und herläuft.
Also sind dies Wolfsspuren!
Wolfsspuren!
Echte!
Vom freilebenden!
Puh! Ganz schön aufregend!
Meister Isegrimm, so nah?


Gemessen habe ich nicht, aber ein Bild zeigt einen Schuhabdruck von mir (Schuhgröße 39).
Jetzt, am Wochenende habe ich mal etwas nachrecherchiert und bin natürlich sehr schnell bei den brandenburgischen und sächsischen Wolfsnachweisen fündig geworden, sogar inklusive Karte.
Meine Spurensichtung gehört zu Rudel 10 im Bereich des Forstes Hohenbucko, ganz in der Nähe des blauen Punktes, des erst von wenigen Wochen tot aufgefundenen Wolfes bei Langengrassau.
Der Wolf ist ganz tiefenentspannt bei mir in der Nähe „mal gucken“ gewesen, vielleicht auch den Rehen gefolgt, die die Fläche auch einmal gequert haben.
Wie aufregend!

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23
Jul
13

Auf zur Safari!

Es ist heiß, sehr heiß, die Sonne lässt die Luft über dem Horizont flirren. Die üblichen Wasserstellen liegen nach Wochen ohne Regen vertrocknet da, der Schlamm an den Ufern ist zu betonharten Krusten verdorrt. Von weit her kommen die Tiere, um am letzten Wasserloch in der näheren und weiteren Umgebung ihren Durst zu stillen. Ein guter Ort, um sie ganz dicht vor die Linse zu bekommen, ein wenig Geduld ist schon gefragt, bis sich die Scheuen an die neugierigen Menschen mit ihren Fotoapparat gewöhnt haben.

Da ist ein Kommen und Gehen am Ufer, sie sitzen wie die Perlen an einer Schnur und nippen in zierlichen Schlucken am sicherlich schon warmem Wasser in der Uferzone.

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23
Aug
12

Wilder Straßenrand

Da lief ich in der letzten Zeit mit schöner Regelmäßigkeit morgens noch recht traumumwölkt und mit noch fast vom Schlaf verklebten Augen zur S-Bahn-Station meines Vertrauens und bemerkte während mehrerer Tage erst, als ich am Bahnsteig stand, dass da irgendwas auf dem Weg nicht ins Bild passte. Ich hatte also so eine Art Suchbild vor dem inneren Auge und überlegte, was nicht dahinein so recht hineinzupassen schien.

Zum Glück bin ich zum Feierabend etwas wacher und habe heute die wilden Kreaturen eingefangen.

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