Posts Tagged ‘Weihnachtsmarkt

20
Dez
16

Weihnachtsbäckerei 2016 – Shortbread mit Quittenfüllung

Ich mag ja die einfachen, aber leckeren Gebäcke, kein großes Gedöns. Und da ist dieses Shortbread genau richtig, fruchtige Füllung zwischen mürben Gebäckplatten. In mein Backbuch habe ich es vor vielen Jahren eingetragen, daher kann ich nicht sagen, woher ich es habe, vermutlich auch aus einer Zeitschrift abgeschrieben. Da wird es auch mit Hagebuttenmarmelade gefüllt, ich wollte aber einen etwas säuerlicheren Geschmack, daher habe ich das letzte Glas Quittenmarmelade verwendet, kein Gelee, sondern richtig mit Fruchtfleisch, nicht so süß, standfest, lecker.

Shortbread mit Quittenfüllung

200 g Butter
75 g Puderzucker
250 g Dinkelmehl (Type 630)
Mehl zum Ausrollen
100 g Quittenmarmelade (kein Gelee)

Butter, Puderzucker und Mehl zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig mindestens 1 Stunde in Folie verpackt kühlen. Den Backofen auf 150 Grad Ober- und Unterhitze (Umluft 130 Grad) vorheizen. Den Teig halbieren. Jede Portion auf wenig Mehl zu einem Quadrat von 20 cm Seitenlänge ausrollen. Eine Teigplatte auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Die Quittenmarmelade darauf verteilen. Die 2. Teigplatte auflegen und leicht andrücken. Etwa 35 Minuten backen.
Das Shortbread noch warm in kleine Stücke schneiden.

shortbr

24
Nov
15

Abendspaziergang in Wien

Am letzten Abend des Wienbesuchs standen die gerade eröffneten Adventsdörfer und -märkte auf unserem Flanierprogramm.
Zunächst ging es in den 7. Bezirk zum dortigen Schwoof durch die kleinen Gassen mit ihren hübschen Barockhäusern auf einen „Dirndl-Punsch“ (Kornelkirschen-), später auf einen ebenso köstlichen Marillen-Ingwer-Punsch. Die Vielfalt der Heißgetränke abseits des Glühweins ist überaus erfreulich! Unsere charmante Begleitung für den Abend wollte unbedingt so einen monströsen Schaumkuss mit Marzipangeschmack als Nachtisch vertilgen, der nach zwei Happen war der Heißhunger getilgt und ihr Begleiter musste das Ding aufessen. Bei der Größe hätte ich es kaum anders erwartet, mei, bin ich alt!


Nach einer kurzen U-Bahnfahrt stand noch das Weihnachtsdorf auf dem Gelände des AKH im 8. Bezirk auf der to-do-Liste des Abends. Nach einem etwas unbeabsichtigten Abstecher schauten wir kurz am Josephinum, welches das medizinhistorische Museum beherbergt, vorbei, ebenso am Narrenturm, dem pathologischen Bundesmuseum, beide nur von außen, bis wir dann doch an der richtigen Stelle anlangten und kurz vor Toresschluss noch einen Glühwein miteinander tranken.
Josephinum

Josephinum


Adventsdorf beim AKH

Adventsdorf beim AKH

07
Dez
14

Halle – mehr Licht

Letzte Woche war ich abends auf dem Hallenser Weihnachtsmarkt verabredet, ich war ein wenig zu früh dort und habe die Chance auf einen kleinen Rundblick über den Markt genutzt. Ganz schön viel Licht und Geblinke, aber irgendwie auch schön, so mit etwas Abstand.

16
Dez
13

Gendarmenmarkt

Am vergangenen Donnerstag habe ich dem Weihnachtsmarkt auf dem Gendarmenmarkt meinen diesjährigen Besuch abgestattet, nur kurz, auf zwei Glühwein mit einem auswärtigen Kollegen und seiner Tochter. Als wir den Markt verließen, erzählte ich ihnen kurz, wo wir uns befanden, so rein stadtgeschichtlich.

Es ist noch gar nicht so lange her, dass ich endlich selber die wichtigsten Etappen der Stadtentwicklung Berlins verstanden hatte. Ob nun Henne oder Ei als erstes da waren, also Berlin auf der östlichen oder Cölln auf der westlichen Spreeseite, darüber streitet man immer noch. Eines scheint aber klar: „Cölln“ hat nichts mit Köln am Rhein zu tun, sondern eher mit „colonia“. Wer aber der Colonialherr war, auch das liegt im Dunkel Berliner Geschichte.

Auf eine gemeine Art hat mir auf gefallen, was ich so zum Bau der frühneuzeitlichen Stadtbefestigung  in der einschlägigen Literatur gefunden habe, die Befestigung, die die Bürger der Doppelstadt vor den meisten Unbilden des Dreißigjährigen Krieges schützen sollte. Sie hat mehr mit der BER Baustelle zu tun, als die meisten von uns ahnen: auch sie wurde nicht fristgerecht eingeweiht! Der Dreißigjährige Krieg war offiziell in Münster und Osnabrück schon vier Jahre für beendet erklärt, bis die Berliner Bastionen mitsamt Wall- und Grabensystemen fertig waren, gebaut mit der Schaufelkraft der Einwohner und natürlich mit ihrem Geld. Später musste beides wieder aufgewendet werden, um die mächtigen, bis zu 50 m breite Verteidigungsanlage wieder abzureißen. Vorstädte außerhalb der Mauern gab es ja schon vorher, denn die Bürger der Residenz mussten ja auch versorgt werden: so lagen Gärten, Meiereien, Holzplätze und natürlich auch der Gerichtsplatz außerhalb der Mauern.

Stadtplan von Dusableau 1723 (Blickrichtung ca. Süden)
(Quelle: ZLB Berlin, B 54/1723/2, digital über europeana)

Die Karten aus dem 18. Jahrhundert zeigen schön dieses „Hinauswuchern“ über die alten Grenzen: die „Dorotheenstadt“ nördlich des Boulevards „Unter den Linden“ (auf der Karte in der rechten Mitte), die „Friedrichstadt“ (diese Gitterstruktur auf der rechten Seite), die „Stralauer Vorstadt“ (nach Osten, also hier links).

Stadtplan von F. Walther 1738 (immer noch gesüdet)
(Quelle: ZLB Berlin, B 54/1738/1, digital über europeana)

Auf dem zweiten von Walther noch besser zu erkennen: die Friedrichsstadt mit ihrem schachbrettartigen Straßenraster, der Gendarmenmarkt, hineingezoomt (innerhalb des roten Rahmens) liegt das, was heute als der schönste Platz Berlins bezeichnet wird.

Gendarmenmarkt_Karte

Auszug aus dem Waltherschen Plan (Quelle: ZLB Berlin, B 54/1738/1, digital über europeana)

Um 1738 ist das Konzerthaus in der heutigen Platzmitte noch nicht errichtet, dafür stehen noch die Mannschaftsunterkünfte da, die dem Platz seinen Namen gaben, die der „Gens d’armes“. Die „deutsche“ und die „französische“ Kirche stehen inmitten eines mit Häusern umbauten Quartiers, keine aufwändigen Kuppelbauten, wie wir sie heute kennen. Und das Achteck am oberen rechten Bildrand ist heute auch noch vorhanden, zumindest in seiner Reststruktur: der Leipziger Platz, der gerade sehr aufwändig und quadratmeterteuer überbaut wird. Unter Teilen des Potsdamer Platzes hin zum Henriette Herz Park lag übrigens der zugehörige sehr große Friedhof.

09
Dez
13

Schatten vor Schneehimmel

Am letzten Sonnabend habe ich mit Besuch den Weihnachtsmarkt vor dem Charlottenburger Schloss besucht. Schneeflocken flogen umher, der Wind pfiff empfindlich kalt durch die Mütze. Lichtspiele rund um den zentralen Flügel bescherten dem Schloss viele staunende Blicke in den Schneehimmel.

charlottenburg_schatten

Schatten und Licht auf dem Schneeflockenteppich am Himmel

23
Dez
12

Adventspartie

Kurz vor Heiligabend machten wir uns noch auf eine kleine Landpartie ins Eichsfeld’sche auf. Irgendwo hinter Bad Sooden-Allendorf bog das Auto nach links in die grünen Hügel ab, die Straßen wurden enger, die Hügel rückten näher, die Beschilderungen kleiner. Nachdem wir das „Grenzlandmuseum“ mit Wachturm und Hubschrauber des westdeutschen Bundesgrenzschutzes hinter uns gelassen hatten, kamen wir nach Sickenberg.Der Ort besteht nur aus wenigen Häusern und Höfen, der größte ist am westlichen Ortseingang zugleich eine Pension mit Bio-Landwirtschaft. Hier gab es am 4. Adventssonntag einen kleinen kulinarischen Weihnachtsmarkt mit Produkten vom Hof und von befreundenten Produzenten. In der großen Scheune gab es einen Stand mit Kräutern und Tees aus dem Harz, mit Honig, mit Ziegenkäse, Wurstspezialitäten, Gebackenem, Eingelegten und natürlich auch Bratwurst und Apfelglühwein.

Der Regen klatschte gegen die Scheunenwand, aber mit inwändig Warmem wurde es wohlig. Schnell kam man mit Gästen und Anbietern ins Gespräch. Definitiv ein Ort, wo ich gerne länger verweilt hätte und einer, wo ich im Sommer noch einmal gerne vorbei schauen würde, dann, wenn die Glühwürmchen da sind.

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Wer genau wissen will, wo Sickenberg liegt, möge sich die Karte zur Hilfe nehmen:

11
Dez
12

Schneemännchen

Die Auflösung des Bilderrätsels muss noch etwas auf sich warten lassen, denn es kam mir ein nettes Motiv in die Quere.

Heute nachmittag auf dem Heimweg fand ich diesen kleinen Gesellen einsam am Wegesrand. Auch wenn karu genug von Weihnachtsmärkten hat, konnte ich nicht widerstehen, ihn hier zu posten:

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08
Dez
12

Weihnachtsmarkt an der Spätschen Baumschule

Berlin scheint ja auch die Hauptstadt der Weihnachtsmärkte zu sein, allenthalben findet man blinkende Fahrgeschäfte, Glühweinstände und Schwenkgrille von der Größe brandenburgischer Dorfkerne. Eine charmante Alternative ist der Weihnachtsmarkt der Späthschen Baumschule in Treptow-Baumschulenweg. Noch ist dieser offensichtlich fast so etwas wie ein Geheimtip, wie weiland der Rixdorfer.
Gestern spielte sogar das Wetter mit, damit auch das „Drumherum“ fast wie aus einem Kitschfilm wirkte: mit dem Einbruch der Dämmerung begann es zu schneien. Die Flocken segelten langsam zur Erde und blieben malerisch auf den Buden und auf den Besuchern liegen. Wohl dem, der warm genug angezogen war und keine kalten Füße bekam. Gegen kalte Finger half ein Becher Glühwein, leider in Styroporbechern ausgeschenkt.
Wunderbar war auch die musikalische Begleitung von einem Bläserensemble, welches auch alte Weihnachtslieder wie „Maria durch ein Dornwald ging“ oder „Es ist ein Ros‘ entsprungen“ spielten. Etwas abseits stand die Bühne eines lokalen Radiosenders, auf dem später ebenfalls Livemusik gespielt wurde.
Die Buden wurden vornehmlich von regionalen Anbietern „bespielt“. Einzig Mutzenmandeln und Quarkkeulchen wurden von uns vergebens gesucht, der Wunsch nach Grünkohl, den einer der Begleiter äußerte, konnnte zum Glück doch noch erfüllt werden.

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