Posts Tagged ‘strawberries

12
Jun
16

Tantengarten, immer wieder gerne..

Theoretisch habe ich ja inzwischen selber einen halben Garten, direkt neben dem Tantengarten, aber eben nur theoretisch. Ich werde noch darüber berichten, aber jetzt erst einmal ein paar Impressionen aus dem Tantengarten.


Die Sommersaison ist ja eröffnet und damit auch die Gartenhaus-Saison, zeitschleifig schön…

Und die ersten Walderdbeeren gibt es auch, entlang der Gartenmauer, halb unter dem ehemaligen Hühnerstall versteckt…

21
Jul
13

Noch mehr Erdbeereis

Es ist Sommer, es ist heiß, mir war noch einmal nach Erdbeereis. Noch immer gibt es Erdbeeren in der großen Erdbeere, dem Stand an der Kreuzung. Und die sind derzeit dunkelrot und supersüß, wunderbar im Geschmack. Also habe ich heute noch einmal Erdbeereis gemacht, dieses Mal mit einem Schüsschen Crema di balsamico.
Das Rezept habe ich aus Monika Schusters „Eis und Sorbets“ von 2010 und unverändert übernommen.

Erdbeereis mit Crema di balsamico

für 850 g Eis
Zutaten
500 g Erdbeeren
80 g Zucker, sehr fein
3 Eigelbe
1/2 Vanilleschote
200 ml Vollmilch
200 g Sahne
2 EL Granatapfelsirup
1 TL Crema di balsamico

Die frischen Erdbeeren putzen, mit 40 g Zucker pürieren und durch ein Sieb passieren.
Die Eigelbe mit dem restlichen Zucker in einer Metallrührschüssel glatt verquirlen.
Das Mark der Vanilleschote mit der Sahne und der Milch aufkochen lassen, etwas ziehen lassen. Inwzischen ein Wasserbad vorbereiten. Die Sahne-Milch-Mischung zur Zucker-Eigelb-Masse geben. Die Schüssel auf das heiße Wasserbad setzen und mit dem Gummispatel durchrühren, bei etwa 75°C soweit binden lassen, dass man die Mischung zur Rose abziehen kann, d.h. wenn man auf den benetzten Spatel pustet, sollte sich die Bindung wie eine kleine Blume auseinanderpusten lassen.
Alles durch ein feines Sieb in eine kalte Schüssel streichen, diese auf einem kalten Wasserbad kalt rühren.
Die kalte Masse mit dem Erdbeerpüree und dem Sirup verrühren, in die Eismaschine füllen und cremig kalt rühren lassen. Gegen Ende der Zeit die Crema di balsamico einrühren.
Die Masse noch einige Stunden im Tiefkühler fest werden lassen oder direkt aus der Eismaschine als eher „softes“ Eis severieren.
Ich habe letzteres vorgezogen, den Rest aber dann doch noch in den Tiefkühler gegeben, für später!

erdbeereis mit balsamico 1

17
Jun
13

Erdbeereis zur Erdbeerzeit

Es ist Juni und es ist Erdbeerzeit, immer noch, dieses Jahr gefühlt etwas später. Eigentlich kaufe ich gerne bei den Erdbeerhäuschen, die regionale Ware anbieten. Meine „Erdbeere“ um die Ecke hat aber dieses Jahr offensichtlich weniger Ware im Angebot, denn wenn ich nach Feierabend so gegen 17 Uhr ankomme, stehe ich vor einem verschlossenen Verkaufsstand oder kann gerade noch zusehen, wie die leeren Stiegen abgeholt werden. Schade! So kam gestern ein Gang über den Markt am Boxhagener Platz in meinem ehemaligen Kiez zustande. Am ersten Stand gab es Erdbeeren von der Ostsee. Dunkelrot und appetitlich sahen sie aus, aber den Schnuppertest bestanden sie nur bedingt, erst als ich die Nase sehr nah an die Früchte brachte. Preis: 2 €/Körbchen. Der Verkäufer reagierte ärgerlich bis unverschämt, als ich versuchte, bei Abnahme von vier Körbchen den Preis um einen Euro nach unten zu verhandeln. Die Erdbeeren blieben dort.
Am nächsten Stand: Erdbeeren aus Südwestdeutschland. Kein Duft, Optik akzeptabel. Der Verkäufer bot eine Erdbeere zum Verkosten an. Geschmack: wenig erdbeerig mit leichtem Sauer- bis Bitterton. Preis: 2,5 €/Körbchen. Ich wollte keine, der Verkäufer reagiert eingeschnappt mit „Dann eben nicht…“
Nächster und übernächster Stand: Erdbeeren aus Südwestdeuschland, keine Lust zu weiteren Test.
Fünfter Stand: Erdbeerduft liegt über den Körbchen! Es gibt zwei Sortierungen: Ostseeware und regionale aus dem Havelland. Ostseeware 2 €, Havelland 1,5 €, optisch nicht ganz so schick. Verkostung bei beiden in Ordnung, freundliche Verkäuferin. Hier wurde eingekauft! Geht doch!

Die besten Erdbeeren der letzten Jahre habe ich übrigens Anfang Mai in Polen gegessen, absolut lokale Dinger, zuckersüß und ganz und gar nicht gleichförmig.

Im Fortgang des Marktbesuches wurden mir noch spanische Kirschen angeboten. Auch da bin ich Zicke: ich nehme nur die, die maximal drei Stunden fahren, bis sie von mir gekauft werden können. Also keine türkischen, spanischen, italienischen, das ist nicht persönlich gemeint. Letztes Jahr hatte ich welche aus Sachsen-Anhalt. Mal schauen, ob es die wieder gibt.
Aber noch ist ja Erdbeerzeit. So gab es gestern Erdbeeren pur und Erdbeereis. Das Grundrezept für Erdbeereis habe ich vor einiger Zeit beim Küchenlatein gefunden und gestern durch einen höheren Anteil der roten Früchte der Tagesform angepasst.

 

Erdbeereis

Zutaten
400 g Erdbeeren
4 EL Zucker
250 ml süße Sahne
30 ml Milch

Erdbeeren putzen, vierteln und mit Zucker etwa 10 min stehen lassen, dann pürieren. Sahne steif schlagen, unter das Erdbeerpüree heben und in der Eismaschine nach Bedienungsanleitung verarbeiten. Wem die Masse noch nicht eisig genug ist, in einem gut verschließbaren Behälter noch 1 – 2 h in der Tiefkühltruhe vereisen lassen.

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08
Jul
12

Gartenbeute, die erste

Im Tantengarten war eine Menge zu tun, vom Unkrautjäten angefangen bis hin zum Blumeneintopfen, Tomatenausgeizen und Erdbeeren suchen.

Nein, eine große Plantage voller Erdbeeren sucht man vergebens auf den Latifundien, aber hinter dem ehemaligen Hühnerstall hat sich eine Kolonie Walderdbeeren zurück gezogen. Die Kulturvarianten stehen in zwei kurzen Reihen zwar gleich um die Ecke, aber die kleinen schmecken einfach himmlich.

Zwei Handvoll habe ich geerntet, weit davon entfernt, ausreichend für Erdbeerlimes zu sein. Diese haben aber abends ihren Weg in einen gut gekühlten Sekt aus dem Weinkeller fanden.

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16
Jun
12

Fünf Flaschen Erdbeeren

Draußen rauscht der Regen herunter, im Hintergrund grummelt der Donner. Vielleicht ist es auch meine Laune, die angesichts des Wetters grummelt? Nun denn, nachher geht’s auf den Markt, um Spargel und Erdbeeren einzukaufen.

Juni ist Erdbeerzeit und auch traditionell die Zeit im Jahr, in der wir uns im Freundinnenkreis treffen, alle zusammen, immer reihum bei einer von uns. Es ist auch jedes Jahr wieder die Zeit, in der ich mit meiner Freundin Vio über Erdbeerkauf diskutiere, denn ich lehne Erdbeeren im Januar aus Chile oder Südafrika oder sonstwoher rundweg ab, aber das nur am Rande…

Zurück zu den Mädels: Schon beim ersten Wochenende reichte die damalige Gastgeberin Erdbeeren in allen Aggregatzuständen, natürlich von den Felder der Gifhorner Umgebung.

Ein Rezept war mir damals vollkommen unbekannt, aber seitdem hat einen Stammplatz in meinem Rezeptbuch. Hier werden die Erdbeeren zu einem gehaltvollen Drink verarbeitet, der es in sich hat, den frau aber sehr gut auf Vorrat herstellen kann, denn er lässt sich sogar einfrieren.

Erdbeerlimes

1500 g Erdbeeren, gewaschen, geputzt

400 g Zucker
600 ml Wasser

400 – 600 ml Zitronensaft
(je nach persönlicher Vorliebe, ich hatte dieses Mal nur 400 ml)

700 ml Wodka

Zucker im Wasser auflösen, einmal aufkochen und abkühlen lassen. Zitronen auspressen, denn aus frischen Zitronen schmeckt der Limes nachher besser als mit Saft aus der Flasche, ist aber meine persönliche Vorliebe. Dieses Mal hatte ich zu wenige Zitronen, was das Ergebnis süßer machte.

Die Erdbeeren pürieren, Zitronensaft zugeben, Zuckersirup einfließen lassen, zum Schluss den Wodka zugeben. In Flaschen abfüllen und kalt stellen.

Schmeckt gut gekühlt, gerne auch mit Sekt aufgegossen, aber vorsichtig beim Einfüllen, es schäumt gerne über den Glasrand hinaus!

Fünf Flaschen Limes und eine kleine Restflasche wurden mit der Köstlichkeit befüllt, nach dem Wochenende war noch eine übrig. Das wird sich heute abend ändern….

29
Mai
10

Marktgang mit ohne Erdbeeren

Endlich scheint einmal die Sonne in diesem so trüben Mai, ich habe auch endlich einmal wieder Lust, auf meinen Markt auf dem Boxhagener Platz zu gehen. Zum Glück ist es noch sehr früh, so dass es noch relativ friedlich in den engen Gassen zu geht.

Nur an meinem Lieblingskäsestand hat sich schon eine lange Schlange Kundschaft aufgebaut, also werde ich ohne Käse meine Einkaufstour gestalten müssen. Gegenüber, an dem Stand, an dem ich am liebsten die Äpfel kaufe, stehen auch ein paar Unentschlossene. Ich entschließe mich zu einem Kilo Cox, kleine süß-säuerliche Äpfel und hoffe, dass sie ihre beste Zeit nicht schon hinter sich haben: nach Pfingsten sollte man ja eigentlich fast auf die Ernte im Herbst warten, nach so langer Lagerzeit wird auch der knackigste Apfel langsam mehlig. Mitgenommen werden noch ein knappes Kilo kleiner Zwiebeln, ein Bund glatter Petersilie und zwei Handvoll Möhren.

Zwei Stände weiter stehen die ersten Erdbeerenkörbchen herum, aber sie werden nicht mitgenommen, denn auch bei einem Schnuppertest rieche ich kein Erdbeeraroma und das sollte wohl bei reifen Erdbeeren so sein! Auch am nächsten Stand: Fehlanzeige! Die roten Dinger riechen nach nichts, auch wenn sie fast richensarot sind. Zwar versucht mir der Verkäufer eine Erdbeere aufzuschwatzen, ich solle doch probieren, auf meinen Einwand, dass sie ja nicht einmal nach Erdbeeren riechen, wenn ich die Nase fast im Körbchen habe, meint er, dass ich ja gar nicht probiert hätte. Hey, ich MUSS doch auch gar nicht und wollen will ich auch nicht… Ich zicke etwas.

Auch die „Schaaaafsmilch, frische Schaaaaaaaafsmilch“ will ich nicht. Der Verkäufer hört sich beim Anpreisen seiner Schafsmilch selber etwas wie ein blökendes Schaf an, vielleicht ist das ansteckend bei zu viel Schaaaaaafsmilch?

Mit Rauke, Rhabarber, Wildkräutersalat und drei kleinen Zucchini habe ich meine Einkaufsliste abgearbeitet und schlendere langsam nach Hause.

Heute abend gibt’s selbstgemachte Pizza mit Gemüse drauf und irgendwas leckeres mit Rhabarber, vielleicht einen Crumble mit Äpfeln und Walnussstreuseln?




Dezember 2022
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