Posts Tagged ‘Stadtgründung

08
Sept
12

Ach soooo…

Dieses Mal wandelte ich um die ehemalige Franziskanerkirche herum und entdeckte wieder einen Satz auf dem Bürgersteig, der mich nachdenklich stimmte:

Was wäre nur ohne Leitern?

Aber mal ehrlich: gab es denn keine Stadttore? Da kommt mir der Satz aus der Werbung um einen Schokoriegel in den Sinn: „Wenn’s mal wieder länger dauert…..“ (weil der alte Berliner und Cöllner immer mit einer Leiter herumlief, um die Stadt zu betreten oder zu verlassen)

 

03
Sept
12

Stadtjubiläum

Heute morgen, auf dem Weg durch Berlin-Mitte-Ost, also durch den ältesten Teil von Berlin, hingen sie noch da:

Die Plakate, die den Berlinbesucher und -bewohner anlässlich des 775. Gründungsurkundenjubiläums in die Mitte rund um den Molkenmarkt, d.h. rund um’s Rote Rathaus locken sollen und zur Freiluftausstellung auf dem Schlossplatz. Heute nachmittag konnte ich einen Plakatierer beobachten, der schon fast die Hälfte dieser Plakatreihe durch eine andere ersetzt hatte.

Auch die auf den Bürgersteig geklebte Folie mit dem 775-und dem B-Logo hatte sich in zwischen Litten- und Waisenstraße bereits auf den Weg in den Gully gemacht.

Nachhaltige Werbung geht irgendwie anders…

19
Aug
12

Dreisatz auf dem Bürgersteig

Dieses Jahr begeht Berlin sein 775. Stadtjubiläum und dieses wirft seine Schatten voraus. An für die mittelalterliche Stadtentwicklung wichtigen Punkten werden in den nächsten Tagen kreischmagentafarbene Türmchen aufgebaut, von deren Aussichtsplattform der Interessierte die Aussicht genießen kann. Diese sollen zudem mit Informationen über die Lage in der mittelalterlichen Doppelstadt Berlin und Cölln ausgestattet sein und somit Touristen und Einheimischen helfen, sich in die Stadttopographie der frühen Neuzeit und des Mittelalters einzufinden.

In Mitte habe ich auf dem Bürgersteig in der Nähe des Roten Rathauses letzte Woche einige Kurzinfos gefunden, die allerdings so platt wie die Sprühschrift sind. Hoffentlich wird’s besser!

Mal ehrlich: Wer kauft denn noch beim Schneider oder Schuhmacher? Und welcher Bäcker oder Fleischer verdient diese Handwerksbezeichnung denn noch? Wir beziehen doch meistens die Waren des täglichen Bedarfs aus der Massenproduktion.

Damals wie heute: Profitiert haben vom Wirtschaftswachstum eher die Geldgeber als die Handwerker und Bauern.

Eben: wer konnte sich das schon leisten?

Mir ist natürlich klar, dass auf den Bürgersteig keine langen Abhandlungen gesprüht werden können, aber ein bisschen differenzierter hätte es schon sein können. „Sätze von der größe eines kleinen Bestecks“ forderte vor vielen Jahren einmal eine Ausstellungsdesignerin. Ob die hier auch dabei war?




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