Posts Tagged ‘Sommerküche

20
Aug
17

Plunderteilchen mit Zwetschgen

Am Sonntag muss es ja mal schnell gehen, um zum Kaffee auch etwas Leckeres für den Überraschungsbesucht zu haben. Zwetschgenzeit ist ja auch. Also, nehmt das!

Plunder mit Zwetschgen

Zutaten
1 Pack Blätterteig (275 g, bei mir Fertigprodukt aus dem Kühlregal)
8 reife Zwetschgen
2 EL Portwein
1 TL Speisestärke
2 EL brauner Zucker
1 EL abgeriebene Schale von der Bio-Orange
20 g Pistazien
2 EL grober brauner Zucker
2 EL Aprikosenkonfitüre
2 EL Wasser
Die Zwetschgen waschen, entsteinen und in Spalten schneiden. Portwein mit Stärke, 2 EL Zucker und Orangenschale verrühren, dann die Zwetschgenspalten hineingeben, ca. 30 min ziehen lassen.
Blätterteig aus der Kühlung nehmen.
Pistazien und 2 EL Zucker in einem Blitzhacker fein hacken.
Backofen auf 200°C (Umluft 180°C), Teig ausrollen und in acht Rechtecke schneiden, erst die Nuss- und dann die Obstmischung in der Mitte verteilen.
Ränder zur Mitte hin einrollen und leicht andrücken, mit 1 EL Zucker bestreuen.
Gebäck im vorgeheizten Ofen in ca. 20 min goldbraun backen. Inzwischen die Konfitüre mit 2 EL Wasser glatt rühren und erwärmen. Die fertig gebackenen Teilchen noch warm mit der Konfitüre bestreichen.
Wer es (noch) süßer mag, bestreut vor dem Servieren die Plunder noch mit Puderzucker.

Habe leider vergessen, diese Ladung zu fotografieren, daher gibt es Bilder vom letzten Wochenende, das Rezept habe ich noch einmal aus „Lust auf Genuss – Kirsche, Pfirsich & Co“ (6/2016), die Pistazien-Zucker-Mischung ist meine Zutat.

21
Aug
16

Schneller Johannisbeerkuchen

Für das Wochenende hatte sich Besuch angesagt, Treffpunkt: das liebliche Ostwestfalen. Meine ehemaligen Austauscheltern des Schüleraustausches nach Arras in Nordfrankreich wollten nach vielen, vielen Jahren einmal wieder nach Höxter kommen. Wir kennen uns inzwischen seit mehr als 30 Jahren und so treffen wir uns mal hier, mal da, nicht immer alle, aber wir sehen uns doch meist mindestens einmal pro Jahr. Die ganze Familie ist so etwas wie der verwandtschaftliche Ableger der unsrigen Mischpoke geworden.
Das heißt auch, dass man sich auch gut vorbereitet, wenn die Eltern auf Besuch kommen aka Kuchen backt.
Beim Einkaufen war mir ein Körbchen rote Johannisbeeren in tiefstem Richensarot in’s Auge gefallen, die den Grundstock für mindestens einen Kuchen bilden sollten. Rezept hatte ich noch keines dazu, aber das Internet hilft ja immer bei der Ideenfindung, so auch jenes Mal.

Johannisbeerkuchen auf die Schnelle

2 Eier (Größe M)
220 g Zucker
1 TL Vanillezucker
150 g Mehl
1 TL Backpulver, Weinstein-
75 g geschmolzene Butter
200 g rote Johannisbeeren

Johannisbeeren waschen, vorsichtig trockentupfen und von den Reben zupfen, am besten mit einer Gabel, damit die Beeren ganz bleiben.
Ofen auf 180°C vorheizen.
Die Eier schaumig aufschlagen, den Zucker dabei langsam einrieseln lassen. Mehl und Backpulver mischen, auf die Masse sieben und am besten per Hand mit einem Schneebesen unterziehen. Die geschmolzene und leicht abgekühlte Butter unter die Masse heben.
In eine mit Backpapier ausgelegt Tarteform füllen, die Johannisbeeren auf dem Teig verteilen und 20 – 30 Minuten backen. Der Kuchen soll goldgelb werden, nicht zu dunkel werden lassen!
johannisbeerkuchen1
Abkühlen lassen, dann lässt sich der Kuchen mit dem Backpapier auch bruchfrei aus der Form heben.
Der Kuchen hat eine mandelige Note. Das Miteinander von Süß und Sauer fand großen Beifall, es wurde Sahne dazu gereicht.

 

30
Jul
16

Aprikosen-Frischkäse-Brownies

Beim Blogsblättern bin ich auf eine schmackhaft klingende Idee gestoßen, die ich unbedingt nachbacken wollte. Zwar habe ich derzeit keine Himbeeren hier, aber mit Aprikosen konnte ich mir die Kombination auch gut vorstellen. Schon Frau Chili-und-Ciabatta hatte nicht die im eigentlichen Originalrezept gewünschte Backform, ich hatte eine noch kleinere, die (schnell gerechnet) das 0,56fache der Grundfläche hat (10 x 35 cm), dafür eine herausnehmbare Grundplatte zum leichteren Entnehmen des fertigen Kuchens. Also noch einmal gerechnet und die Zutatenmenge auf die Hälfte schrumpfen lassen.

Aprikosen-Frischkäse-Brownies

Für den Brownieteig
40 g Butter
100 g Bitterschokolade
60 g Zucker
1 Ei
1/4 Vanilleschote, resp. deren Mark
1/4 TL Salz
1 Msp. Backpulver
55 g Mehl

für die Frischkäsemasse
120 g Doppelrahmfrischkäse
50 g Zucker
1 TL Zitronensaft
1 Ei (M) (tja, ein halbes kriege ich nicht hin!)
1 Prise Salz
20 g Speisestärke (habe ich gelassen, wegen der erhöhten Eimenge)

außerdem
4 Aprikosen, in Spalten geschnitten
1 TL Zucker

Zubereitung
Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen (Umluft nicht geeignet).
Die Backform mit Backpapier auskleiden, der Brownieteig würde sicherlich bei einer Form wie der meinen aus der herausnehmbaren Bodenplatte davonlaufen.
Schokolade und Butter über einem heißen Wasserbad schmelzen, dann in einer Rührschüssel den Zucker unterschlagen, die Masse weitgehend abkühlen lassen. Dann das Ei und das Vanillemark unter die Mischung ziehen. Salz, Mehl und Backpulver mischen und dann mit einem Löffel ebenfalls unterziehen.
Für den Belag Frischkäse und Zucker mit den Quirlen des Handrührers cremig aufschlagen. Zitronensaft, Ei, Salz und Speisestärke unterrühren.
Den Teig in die vorbereitete Form geben und glattstreichen. Die Frischkäsemasse darauf verteilen, dabei einen Rand von etwa 1 cm frei lssen. Das hat bei der von mir verwendeten kleinen Form nicht geklappt, finde ich nicht weiter tragisch.
Die Aprilosenspalten auf den Frischkäse setzen und mit dem Zucker bestreuen.
Den Kuchen etwa 40 Minuten auf der 2. Schiene von unten mit Unterhitze backen. Den Kuchen in der Form auf einem Rost auskühlen lassen.

Vor dem Servieren eine Stunde in den Kühlschrank stellen, damit der Kuchen stabiler wird. Den Kuchen aus der Form heben und in kleine Quadrate schneiden.
(Bei mir hat er über Nacht geruht, wurde auf einen Besuch mitgenommen und dort in längliche Rechtecke geschnitten… aber auch vorher gekühlt.)

11
Aug
14

Tomaten-Zucchini-Brioche

Kein Fleisch, keine Paprika, keine dicken Bohnen, keine rote Bete, keine rohen Zwiebeln, keine Banananen und möglichst laktosefrei. Mancher Besuch, besonders wenn er, zu viert, mehrere Tage bleibt, stellt einen vor gewisse Herausforderungen. So wurde im Vorfeld, als nur „kein Fleisch, keine Paprika und möglichst laktosefrei“ bekannt war, bereits das eine oder andere Rezept überlegt, verworfen und nach neuen gesucht. Aber mir ist es immer noch lieber, dass ich Bescheid weiß, was der Besuch isst und was nicht, als dass es lange Gesichter am leeren Teller gibt.
Die Idee für die Brioche habe ich, wartend in der Schlange an der Kasse aus „meine Familie & ich“ 9/2014, S. 58 gemopst, allerdings abgewandelt, besonders was den Teig angeht. Aus der Teigversion mit 500 g Mehl, Hefe und je 100 ml Milch, Öl und Butter wurde die Flüssigkeit in Wasser umgewandelt, da der Belag schon recht gehaltvoll ist.
tom_zucch_brioche 1

Aber der Reihe nach:

Tomaten-Zucchini-Brioche

Teig

500 g Dinkelmehl (Typ 630),
1 Pckch. Trockenhefe,
je 1/2 TL Salz u Zucker,
300 ml lauwarmes Wasser, 1 EL Olivenöl.

Füllung

800 g reife Tomaten
500 g Zucchini
3 Knoblauchzehen
4 Stängel Thymian
4 EL Olivenöl

150 g Sahnequark
50 g Butter
3-4 EL Semmelbrösel.

Den Hefeteig bereiten, aus Zeitgründen nicht liebevoll handgeknetet, sondern in der Maschine machen lassen, zugedeckt ca. 1 Stunde gehen lassen. Eine Springform (28cm) mit Backpapier auslegen, die Wandung buttern.

In der Zwischenzeit das Gemüse waschen, die Tomaten vierteln, entkernen und dann in feine Würfel schneiden. Den Knoblauch schälen und ebenfalls fein hacken. Die Thymianblättchen vom Stängel abziehen und ebenfalls fein hacken. Alles mischen und mit 2 EL Öl vermischen, im Ofen bei ca. 200 °C etwa 40 min rösten. Die Zucchini in ebensolche Würfel schneiden und in den verbliebenen 2 EL Öl kräftig anbranten. Beide Gemüse salzen und pfeffern, abkühlen lassen.

Den Teig auf bemehlter Fläche zu einem Rechteck von etwa 50 x 30 cm ausrollen. Die Butter zerlassen und auf dem Teig verteilen, dann mit Semmelbröseln bestreuen, danach den Quark darauf geben, verstreichen. Zum Schluss das Gemüse auf dem Ganzen gleichmäßig verteilen. Nun von der Längsseite her den Teig einrollen und in ca. 4 cm dicke Scheiben schneiden und diese mit der Schnittfläche nach oben in die Form setzen. Hier sind wirklich ein scharfes Messer und flinke Finger gefragt! Und nicht gleich an das Schlimmste denken, wenn es nicht perfekt aussieht, im Ofen wird alles gut!

Die Brioche bei ca. 180°C etwa 50 min backen.

Bei uns gab es das als Hauptgericht nach einem schönen Gartensalat mit selbstgezogener barocker Gurke und Tomätchen aus meines Chefs Garten und Blattsalat vom Markt, sowie einen passenden Müller-Thurgau 2013 vom Landesweingut Pforta aus der Saale-Unstrut-Weinecke.

tom_zucch_brioche 2




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