Posts Tagged ‘Schokolade

18
Okt
15

Candy

Impressionen aus Lund gibt es heute und zwar nur aus einem Laden: dem für legale Stimmungsaufheller! Meter um Meter ziehen sich die Behälter dahin, ein Inhalt bunter als der nächste.

Zum Glück kam ich gerade vom Essen, sonst wäre ich kaum nur mit den Fotos als Beute aus dem Laden gekommen!

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Impressions from Lund in Sweden, just from one shop: the one for legal moodlifter! Meter for meter, one container’s content more colorful then the other.
Happy me that I just had finished supper so I was able to leave the shop with nothing more than these photos!

05
Jan
13

Ahh oui… mon cheri…

Auch dieses Jahr wurde ich wieder aus verschiedenen Richtungen mit Schokoladen-Alkohol-Kirschen bedacht, auch eine Art Tradition. Vor einigen Jahren, wenige Tage nach Weihnachten, riss ich eine Packungen voller Süßgier auf. Uuuh… graue Schokolade schaute mir entgegen. Meine Gelüste waren schlagartig dahin, das hat sich bis heute so gehalten. Da ich ungerne möglicherweise noch Essbares in die Tonne befördere, musste dieses Jahr eine andere Art des Recyclings her. Verschenken wollte ich die Packungen nicht (siehe oben, graue Schokolade und so…), also suchte ich im Netz nach Möglichkeiten der Aufbereitung. Bald wurde ich auch fündig: Brownies mit den Schoko-Kirschen drin. Hörte sich gut an, heute wurde das Rezept umgesetzt. Am Konfekt war nichts zu beanstanden, aber dennoch wurden Brownies gebacken.

Mon Cheri – Brownies

Zutaten

157 g Konfekt, (im Original 200g, aber heutzutage sind die Packungsgrößen anders, nur der Preis… anderes Thema)
50 g getrocknete Sauerkirschen
200 g Butter
4 Eier
220 g Zucker (im Original 250g)
1 TL Zimt
160 g Mehl
40 g Kakaopulver, ungesüßt

Für den Teig Butter und das Konfkt im Wasserbad schmelzen und etwas abkühlen lassen. Ich habe die Kirschen herausgefischt und einmal durchgeschnitten, die getrockneten Sauerkirschen wurden ebenfalls kleingeschnitten und in die Mischung zum leichten Aufweichen gegeben.
Die Eier mit dem Zucker cremig aufschlagen und dann die nur noch lauwarme Schokomasse darunter schlagen. Das Mehl mit Zimt und Kakao sieben und unterrühren.
Backofen auf 175°C vorheizen.
Ich habe einen Kuchenrahmen mit Backpapier ausgelegt (etwas Kreativbasteln!) und in jenen den Teig einfüllen. Etwa 25-30 Minuten abbacken. Der Teig sollte bei der Stäbchenprobe noch etwas kleben bleiben. Anschließend in der Form auskühlen lassen.
Das Frosting aus dem Originalrezept habe ich weggelassen, ebenso die Zugabe von Rum oder ähnlichem an den Teig.

03
Jun
12

Darf’s ein Küchlein mehr sein?

Der Juni scheint der perfekte Monat für Feiern unter freiem Himmel zu sein, manchmal später Frühling oder schon früher Sommer, die Bäume sind grün, der Holunder blüht noch, Mohn wiegt sich im Wind entlang der flüsternden Kornfelder. Auf einer grünen Wiese sind die Picknickdecken ausgebreitet, kleine Wölkchen tummeln sich am blauen Himmel, Hummeln taumeln durch die Kleeblüten.

So hätte es sein können, wenn gestern das Wetter mitgespielt hätte, hat es aber nicht. Die Gartenparty fand unter zwei großen Partyzelten statt, die Gäste fröstelteten immer mal und hüllten sich zu vorgerückter Stunde in Wolldecken bis schließlich das Ganze als Stehparty um den Feuerkorb fortgesetzt wurde.

Egal, der beste Beweis, dass es allen gefallen hat, war die Tatsache, dass sich niemand mit einem gemurmelten „Ich habe noch einen Termin“ oder so verdrückt hat. Schließlich gab es auch die eine oder andere kulinarische Verlockung, der wir uns gerne hingegeben haben. Ich hatte mich angeboten, etwas Süßes für den Nachmittag beizusteuern und so wählte ich unter Hilfe des Chefkochs und meines eigenen Rezeptbuches zwei Küchlein in fingerfood-Größe aus.

Holunderblüten-Küchlein

Zutaten: 5 Eier, 250 g Zucker, 250 g Butter, 250 g Mehl (Mischungs aus Weizen- und Dinkelmehl), 100 g gemahlene geschälte Mandeln, 1 Pck. Weinsteinbackpulver, Schalenabrieb von 2 Zitronen (unbehandelte natürlich), 250 g Puderzucker, 6 EL Holunderblütensirup.

Zitronenschale abreiben, inzwischen die Butter bei kleinster Hitze schmelzen lassen.

Die Eier mit dem Zucker und der Zitronenschale weiß-schaumig aufschlagen. Die geschmolzene, leicht abgekühlte Butter dazu geben. Die gemahlenen Mandeln unterziehen, dann die Mehlmischung (100g Weizen-, 150 g Dinkelmehl) mit dem Backpulver mischen und mit einem Schneebesen ebenfalls vorsichtig unterheben.

Da der Teig beim Backen gut aufgeht, nur wenig Teig (1 EL) in die Förmchen füllen. Ich habe zum ersten Mal Silikonförmchen ausprobiert und war überrascht, wie gut das funktioniert hat.

Im auf 160°C (Umluft) vorgeheizten Ofen 15 Minuten backen, die Küchlein sollten eher hell bleiben, daher mit Stäbchenprobe gegen Ende der Backzeit schon einmal nachschauen.

Während der Backzeit die Glasur bereiten: Puderzucker sieben und soviel Sirup zugeben, dass eine eher dünnere Glasurmasse entsteht, je nach Geschmack etwas Zitronensaft zugeben.

Die Küchlein soweit auskühlen lassen, dass keine Brandblasen an den Fingern entstehen und aus der Form lösen. In die Glasur eintauchen und auf einem Kuchengitter zum Abtropfen abstellen. Sobald sie nur noch handwarm sind, ein zweites Mal in die Glasur tauchen und dann trocknen lassen.

Schokoladen – Kirsch – Tartelettes

Teig: 240 g Mehl (wieder Weizen- und Dinkelmischung), 60 g Puderzucker, 1 Prise Salz, 100 g eiskalte Butter, 1 Ei.

Belag: 375 g Halbbitter-Schokolade, 375 g Crème double, 1 Glas Amarenakirschen (ca. 140 g), evt. 1 EL Cognac.

Fett für die Muffinblech

Einen Mürbeteig bereiten, in Folie wickeln und etwa 30 min kühl stellen. Amarenakirschen abtropfen lassen und vierteln. Zwei Muffinbleche (je 12 Vertiefungen) einfetten. Den Mürbeteig in 24 Teile teilen (hier hilft eine Küchenwaage sehr!) und zu kleinen Teigkugeln formen. diese in den Vertiefungen des Muffinblechs drücken, den Rand etwa 3 cm hoch ziehen. Mit einer Gabel mehrfach einstechen und im vorgeheizten Backofen bei 175°C (Umluft 150°C) etwa 15 min backen. Abkühlen lassen.

Für die Füllung die Schokolade im Wasserbad schmelzen lassen, in einem zweiten Topf die Crème double auf- und etwas einkochen und dann leicht abkühlen lassen. Beides vermengen. Amarenakirschenviertel auf die abgekühlten Mürbeteigböden geben, für die Garnitur 24 Stückchen zur Seite legen. Die Schokoladensahnemischung auf den Böden verteilen, in die erkaltende Masse ein Kirschstückchen drücken.

Bei dem kühlen Juniwetter war es kein Problem, sie am offenen Küchenfenster erkalten zu lassen.

PS. Meine Freundin Andrea nennt diese Küchlein sehr treffend „Monsterpraline“.

30
Jan
12

Marmorkuchen mit Cranberries

Hach, so einen schönen Kuchen haben wir uns verdient, wir haben brav in der neuen Wohnung Farbe an die Wände gebracht. Und überdies sind wieder Teile des Küchenvorrats in den Kuchen gewandert, jedes Gramm, welches nicht von einer in die andere Wohnung getragen werden muss, zählt!

Und dann gab’s als Stärkung diesen

Schokoladen-Cranberry-Gugelhupf

220 g Butter, 170 g Zucker, 4 Eier, 370 g Mehl, 1 Pck. Backpulver, 1 EL Rum, 150 g geschmolzene Schokolade (dunkle), 125 ml Schlagsahne, 1 Glas Cranberries (Einwaage ca. 250 g), 2 EL Saft aus dem Glas.

Eier trennen, Eiweiß steif schlagen, zur Seite stellen. Butter und Zucker schaumig aufschlagen, die Eigelbe dazu geben, den Rum auch. Währendessen kann die Schokolade schon langsam über dem Wasserbad flüssig und die Sahne geschlagen werden. Das Mehl (bei mir eine Mischung aus Dinkelmehl und Weizenmehl Typ 550) wird mit dem Backpulver gemischt und abwechselnd mit der geschlagenen Sahne unterheben. Dann den Saft der abgetropften Cranberries und den Eischnee unterheben. Im Anschluss den Teig in zwei Hälften teilen, dem einen mit der geschmolzenen Schokolade vermengen, in den anderen die abgetropften Cranberries unterziehen.

Meine langgediente Gugelhupfform aus Steinzeug wurde liebevoll mit Butter eingefettet und etwas Mehl ausgestäubt (in Ermangelung des bereits verpackten Semmelmehls) und dann mit dem Teig gefüllt, zuerst unten den Schokoteig und oben den hellen, denn so mag ich es lieber und die Beeren rutschen nicht bis auf den Boden der Form durch. Beide Teige etwas mit einer Gabel vermengen, damit dieses Marmorkuchendesign entsteht. Und dann ab in den Ofen! Grundsätzlich sollte der Kuchen bei 180°C etwa eine Stunde in den Ofen, die Steinzeugform braucht etwas länger. Dafür schiebt man sie in den nicht vorgeheizten Ofen, denn bei Keramikformen ist das langsame Erhöhen der Temperatur sinnvoll. Zwar sollte eine Steinzeugform die 180°C allemale schultern, aber Vorsicht ist die Mutter der Keramikkiste! Die Stäbchenprobe hilft bei der Entscheidung, wann der Kuchen gar ist.

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Verspeist wurde größere Teile des Kuchens bei einem Picknick im zukünftigen Wohnzimmer, als Kuchenteller diente das mitgebrachte frische Tuch, dazu gab es ein Schlückchen Sekt und Tee. Hätte es Kakao gegeben, wäre der „Kindergeburtstag“ fast perfekt gewesen!

16
Okt
10

Pumpkin-Chocolade-Cookies gegen trübe Herbstgedanken

Meine Kürbisvorräte sind immer noch nicht ganz aufgebraucht, aber es wird langsam Zeit, der Würfel Herrin zu werden. Draußen platscht der Regen gegen die Fenster, es geht offensichtlich hart auf November zu. Gegen den Herbstblues und als Auftragskilling von Kürbis backen „Kürbis-Schokoladen-Kekse“ im Ofen.

Der Teig sollte in etwa folgendermaßen zusammen gesetzt sein:

1 Ei, getrennt in -weiß und -gelb,

1 Prise Salz, um dem Eiweiß mehr Stand zu geben

200 g Butter

160 g brauner Zucker

1/2 TL Lebkuchengewürz

80 g weiße Schokolade, fein gerieben

260 g Kürbisfleisch, püriert (ungekocht)

280 g Mehl

5 g Natron

5 g Backpulver

3 TL Kakaopulver, evt. auch noch etwas geraspelte Schokolade

Zunächst einmal das Eiweiß samt Salz steif schlagen. Das Eigelb mit dem Zucker und der weichen Butter schön schaumig aufschlagen, das Lebkuchengewürz dazu geben. Dann das Kürbispüree und die weißen Schokoladenraspeln unterheben. Nun kommt die Mischung aus Mehl, Backpulver und Natron dazu, schließlich das Eiweiß unterziehen. Etwa 1/3 des Teigs abnehmen und mit Kakao und dunkler Schokolade vermengen.

Backofen auf 200°C vorheizen. Alldieweil auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech den Teig ausbringen, etwa einen Kaffeelöffel voll, dabei so viel Abstand lassen, da der Teig beim Backen ordentlich auseinanderläuft. Ich habe drei Reihen Teig mit einmal drei Häufchen, einmal zwei und noch einmal drei verteilt. Zuerst den hellen Teig verteilen, dann einen Klecks Kakaoteig oben auf setzen. Bei mir ist zum Schluss soviel Kakaoteig übrig geblieben, dass das dritte Blech mit Kakaoteig samt hellem Klecks ergab.

Ab in den Ofen, ca. 5 min bei 200°, dann auf 170°C Umluft zurück drehen, noch einmal ca. 10 – 12 min. Die Kekse sind noch etwas feucht, wenn sie aus dem Ofen kommen, daher erst abkühlen lassen, dann werden sie etwas fester. Die Backzeit ist Erfahrungssache mit dem eigenen Backofen.

Leichter Kürbisgeschmack mit Schokolade steckt im Cookie

 

20
Apr
10

Der Laden in Klockow

Heute habe ich endlich einmal die Gelegenheit genutzt, den kleinen Laden in Klockow im Kreis Uckermark, ganz im Nordosten von Brandenburg zu besuchen. Es wurde dringend Süßes benötigt, um kleine Launetiefs zu überbrücken.

Vor dem Laden wurde ich von einem missmutig blickenden Mops angestarrt, der an einer Laufhilfe angeleint war. Das zugehörige Frauchen fühlte sich offensichtlich so beflügelt, dass sie das treue Gefährt und den treuen Gefährten vor den Toren des dörflichen Konsums stehen ließ.

Hinter dem Eingang hat der Kunde die Wahl, den Laden durch die Tür mit der Aufschrift „Eingang“ oder „Ausgang“ zu betreten oder sich über die Mittagskarte des „Dörphuses“, der ländlichen Kantine, zu informieren. Im Inneren des Ladens findet man ein breites Spektrum an Waren des täglichen Bedarfs, allerdings nicht in der aus den großen Supermärkten bekannten Vielfalt. Dafür gibt es eben alles: Gemüse, Allzweckreiniger, Besenstiele, Kartoffelbreipulver, Joghurt, Milch, Rotkäppchensekt Mild und natürlich Klopapier.

Als wir zu dritt auf der Suche nach Süßigkeiten den Laden betraten, verstummte einmal wieder kurz die Gespräche, wir wurden von der Kundschaft, von der Verkäuferin und dem Marktleiter kurz gemustert. Schließlich schienen alle der Meinung zu sein, dass unser Auftreten nicht das Wählen der Notrufnummer erforderte und es wurde wieder munter weiter geplaudert. Mopsen Frauchen bezahlte ihre Äpfel, die Wurst und eine kleine Flasche Likör. Ihre Einkäufe wurden ihr in den Korb der Gehhilfe gebracht, offensichtlich zufrieden zogen die drei, Mops, Gehhilfe und Frauchen von dannen.

Wir hatten auch unseren Einkaufserfolg und zogen ebenfalls von dannen.

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Landshop

Dorfstraße 30

17291 Klockow bei Prenzlau




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