Posts Tagged ‘Restaurant

22
Sep
17

Ecomusée L’Olivier und Restaurant Les Petites Tables

Ein paar Kilometer nördlich von Manosque gibt es ein kleines Museum rund um die Olive. Auch hier, am Ecomusée „L’Olivier“ waren wir ein paar Mal vorbeigefahren, aber dieses Jahr stand es auf einem der oberen Plätze auf meinem Ferienprogramm, nicht zuletzt wegen des kleinen Restaurants, welches dazu gehört. Aber der Reihe nach: das Museum gibt es seit 2006, vorher hatte dessen Gründer Olivier Baussan Fotografen aus allen Regionen, in denen der Olivenbaum wächst, um Bilder der Ernte, von Bäumen und vor allem von den Bauern und Menschen rund um den unsterblichen Baum gebeten und in einer Fotoausstellung präsentiert. Ein Museum mit Räumen, Ausstattung und allem, was man sonst noch so braucht, einfach so zu gründen, ist natürlich auch ein gewichtiges Projekt, aber Herr Baussan ist zudem auch der Gründer der Kosmetikmarke „L’Occitaine“, die sich ja der Verwendung von natürlichen Zutaten verschrieben hat.
So zog die Ausstellung in einen großzügigen Steinbau ein, der entkernt wurde und nun einen großzügigen Raum bot.
Der Besucher wird nun durch die Geschichte des Olivenanbaus, die Ausbreitung des Baums rund um das Mittelmeer, um Sorten und Besonderheiten der Ernte von Marokko bis in den Libanon, von Italien, Spanien und Südfrankreich. Im oberen Stockwerk werden dem Besucher die unterschiedlichen Duftnoten der Öle nahegebracht.
Am längsten haben wir die bei den Filmen zur Olivenernte verbracht, rund um das Mittelmeer.
Zum Museum gehört natürlich auch ein Laden, in dem Produkte rund um die Ölive angeboten werden, nicht gerade preisgünstig, aber in großer Bandbreite. Hier kann man auch die Öle probieren, die scharfen von der grünen Olive bis hin zu den vollrunden von den reifen schwarzen.


Richtig begeistert waren wir aber vom Besuch im angeschlossenen kleinen Restaurant „Les petites tables“ ein paar Tage später. Ein spontaner Besuch mittags ist fast ausgeschlossen, denn die knapp 20 Plätze sind immer heiß begehrt. Es geht ein wenig anders zu als sonst in Frankreich: Vorspeise und Hauptgericht werden auf einem Teller gereicht, als Zusammenstellung in einem Tellergericht. In der kleinen Küche hinter der hohen Anrichte werden die überwiegend vegetarischen Teller zusammengestellt. Wer mag, kann sich auch noch Käse oder Wurst dazubestellen. Ich wollte Käse. Die samtige Tomatenvelouté mit leichter Schärfe, der Linsensalat mit Pfirisch (sensationell!), Auberginenpüree, der grüne Salat und beim Reisegefährten die wunderbaren Ravioli mit Feigen-Frischkäse-Füllung waren sehr gut. Als Nachtisch von Aprikosenmandelkuchen und Himbeertrifle rundeten unseren Mittagsausflug sehr schön ab. Nur der Kaffee war nicht so toll… aber egal.

14
Nov
09

Wer kommt mit: „Zum Holunderstrauch“ in Wien

Bald Morgen ist es wieder soweit: Ich fahre nach Wien, um, wie seit einigen Jahren, dort zu tagen. Vor drei Jahren bekam ich von meiner Freundin Gabi, einer Native, den Tip, das Mittagessen im „Holunderstrauch“ einzunehmen. Nach meinem Besuch vor zwei Jahren entstand, damals noch für eine Veranstaltungsplatform, bei der ich damals schrieb, dieser Bericht.

Mittagszeit, der Magen knurrt. Die Bereitschaft, weiter nur den Kopf arbeiten zu lassen, sinkt gegen Null. Zum Glück haben wir ja in der letzten Woche bei einer Eingeborenen gewohnt, die immer für einen sehr guten Tip für uns zu haben war. Und die riet uns, zum Mittagsmahl in den „Holunderstrauch“ zu gehen. Die obere Gaststube ist klein, nur wenige lange Tische haben Platz in der Enge. Und somit muss man einfach einmal fragen, ob man sich zur Tischrunde dazu gesellen darf. Wir wurden freundlich eingeladen, uns zu setzen, und schon waren wir mit drei älteren, sehr charmanten Herren im Gespräch. Der Wirt war auch sofort da, um uns nach unseren Getränkewünschen zu fragen, und das Achtele Welschriesling und ein gespritzter Apfelsaft standen auch in allerkürzester Zeit vor uns durstigen Seelen. Ein preisgünstiges Mittagsmenü mit Backerbsensuppe und Champignongeschnetzeltem für 6 Euro gab es, so dass uns die Wahl nicht schwer fiel. Das Publikum war wirklich buntgemischt, der Handwerker mit Arbeitsschuhen saß neben dem fein gewandeten Herrn einträchtig zusammen gedrängt über den Teller gebeugt. Sehr demokratisch. Der Wein war natürlich ein österreichischer aus dem Weinviertel, Pilichsdorf, wem dieses etwas sagt. Irgendwie hätte es nicht verwundert, wenn der grantelnde Hans Moser irgendwo an einer Tischecke gesessen hätte. Touristentagträume, entschuldigt bitte….

Wer mit mir dort speisen will, sollte in Wien, im 1. Bezirk in der Schreyvogelgasse 3 zur Mittagszeit vorbei schauen.

23
Nov
08

Tafelrunden in Fayence

Nach einem ereignisreichen Tag zwischen Seillance und Mons im Hinterland der Côte d’Azur wollten wir nicht mehr eigenhändig kochen. Der Reiseführer schlug uns “La Table d’Yves” vor, nicht weit von unserem Ferienhaus gelegen. Einen Tisch bestellt hatten wir nicht, was man aber, besonders am Wochenende unbedingt tun sollte, wie sich herausstellte. So wurden wir im hinteren und etwas dunklen Teil des Restaurants platziert. Weiterlesen ‚Tafelrunden in Fayence‘

08
Nov
08

Saint Charles Alimentary

Auf geheimen Wegen, geleitet von Einer, die um die Geheimnisse Wiens weiß, gelangten wir an einem strahlenden Donnerstag mittag hierhin. Irgendwo im Nirgendwo zwischen Naschmarkt und Mariahilf-Shopping liegt das Kleinod des Slow-food der besonderen Art. Weiterlesen ‚Saint Charles Alimentary‘

21
Aug
08

Klostermühle Bursfelde

Das Restaurant “Klostermühle” ist wirklich in den Gebäuden der ehemaligen Mühle eingezogen und ist seit einigen Jahren ein willkommener Anlaufplatz für Radwanderer, Freizeitradler und Motorradfahrer geworden. Aber auch für Familienfeiern oder das Sonntagsessen, wenn die Dame des Hauses nicht kochen will, ist die Klostermühle ein willkommenes Ziel für Gäste aus dem Südniedersächsischen um Göttingen und Hann.Münden. Weiterlesen ‚Klostermühle Bursfelde‘

03
Nov
07

„Röbler Thor“ in Wittstock

Zum Abschluss des sechswöchigen Arbeitsaufenthaltes in Wittstock wollten wir uns noch einmal etwas Nettes gönnen, eigentlich sollte es sogar das Netteste am Orte sein.
Somit fiel unsere Wahl auf das „Röbeler Tor“, ein Restaurant mit kleinem angegliederten Hotel. Man ist sehr stolz darauf, dass Königin Silvia von Schweden mit ihrem Carl Gustav 2002 hier privat abgestiegen ist Weiterlesen ‚„Röbler Thor“ in Wittstock‘




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