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20
Jun
12

Grau und orange

Heute ist es draußen grau und regnerisch, ein Tag, der für eine heisse Tasse Tee passend scheint oder vielleicht doch eher Kaffee und Kuchen?

Der Orangen-Mohn-Kuchen ist ein Träumchen, wird leider immer weniger, kein Wunder, denn er schmeckt, gut durchgezogen im Butterbrotpapier, einfach lecker. Der  Mohn darin ist ein Direktimport aus Österreich, Waldviertler Graumohn, letztens von meiner Freundin Gabi mitgebracht (außerdem noch ein Päckchen weißen Mohn und ein leider inzwischen geleertes Glas selbstgemachter Marmelade von Wachauer Marillen).
Das Rezept habe ich vor einiger Zeit beim Chefkoch gefunden, da ich die Suchfunktion dort besonders schätze. Das ist halt die Crux mit den vielen tollen Foodblogs: ich vergesse oft, wo ich etwas gefunden habe, auch die Suchworte ändern sich mit den Sprachen rund um die Welt.

Orangen – Mohn – Marmorkuchen

Für den Teig:
200 g Butter
250 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
4 Eier (im Originalrezept Größe L, bei mir sind glückliche Eier in den Teig gewandert)
300 g Dinkelmehl (bei mir Type 630, spelt flour)
1 Pckch. Weinsteinbackpulver
1 EL Milch
Schalenabrieb einer Orange
75 ml Orangensaft

250 g geriebener Graumohn (im Originalrezept 200g, aber da ich schon einmal dabei war, den Mohn in der Mühle zu quetschen, habe ich das ganze Päckchen genommen)
20 g Zucker

Für den Guss: 200 g Puderzucker, 2 EL Orangensaft

Zunächst den Graumohn in einer Mohnmühle quetschen, nicht zu fein!
Aus den Zutaten einen Rührteig herstellen, hierfür Butter mit Zucker und Vanillezucker rühren, bis eine weißcremige Masse entstanden ist. Dann die Eier einzeln dazu geben, schließlich die Orangenschale. Anschließend das gesiebte Mehl mit Backpulver und die Milch zugeben und nur kurz rühren.
Den Teig teilen, die die eine Hälfte den Orangen-Saft, in die zweite den Mohn und die 20 g Zucker unterrühren. Beide Teige abwechselnd in eine gut gefettete 30cm-Kastenform füllen und mit einer Gabel vorsichtig durchmischen, damit dann der Marmoreffekt entsteht.
Bei 170°C Umluft ca. 20 min backen, dann auf 150°C herunterschalten, weitere 40 min backen, per Stäbchenprobe entscheiden, wann er wirklich fertig ist (Im Originalrezept sollen es bei 150°C ca. 60 min sein, eine etwas festere Kuchenkruste passt mir besser).
Nach dem Auskühlen mit dem Guss verzieren, nicht nur oben auf dem Kuchen verteilen, sondern auch an den Seiten, damit der Kuchen nicht austrocknet.
Im Originalrezept werden zwei Tage Ruhezeit zum Durchziehen vorgeschlagen, eine wunderbare Idee, die die Geduld aller Beteiligten auf die Probe stellt! Der Kuchen war nach den zwei Tagen wunderbar mohnig, leider fehlte mir etwas das Orangenaroma, was an den verwendeten Orangen lag, die trotz Bio und so sehr wenig aromatisch waren, was wiederum wohl an der Jahreszeit liegt?

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