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Hagebutten-Pinien-Würfel

Ja, die Weihnachtsbäckerei, die ist dieses Jahr bislang zu kurz gekommen. Gestern hatte ich zum Tee geladen, da sollte doch etwas Selbstgezaubertes auf dem Tisch stehen.

Eine meiner Lieblingsweihnachtsleckerei sind gefüllte kleine Küchlein, schon eigentlich seit Kindertagen. Meine Mutter hatte sie ein Jahr gemacht, danach nie wieder, da es ihr zu aufwändig war. Vor einigen Jahren fand ich ein Rezept für Gebäck, welches schon beim Lesen die Chance hatte, so ähnlich zu schmecken. Mit einigen Abwandelungen ist es inzwischen in die Bestenliste meines Backofens aufgestiegen.

Hier das Rezept:

Für den Teig:
75 g Pinienkerne, 125 g weiche Butter, 50 g Puderzucker, etwas Salz, 1 Ei, 250 g Mehl (ich mische Type 550 mit Dinkelmehl 630), 1 TL Weinsteinbackpulver.
Für die Füllung:
ca. 4 EL Hagebuttenkonfitüre, 100 g Marzipanrohmasse
Für den Guss:
50 g Puderzucker, 2 – 3 EL Zitronensaft

Pinienkerne rösten, abkühlen lassen und sehr fein hacken. Butter, Zucker und Salz mit dem Handrührer cremig rühren, das Ei unterrühren. Mehl, Backpulver und Pinienkerne dazu geben und mit den Händen zu einem glatten Teig verarbeiten. Den Teig in Folie für ca. 1 Stunde kalt stellen.
Den Teig kurz durchkneten und zwischen 2 Lagen Backpapier zu einem Rechteck von etwa 30 x 40 cm Größe ausrollen. Den Teig mit einer Gabel einstechen, quer halbieren und auf einem Tablett noch einmal in den Kühlschrank ziehen. Weitere 40 min kalt stellen. Den Backofen auf 180°C, Umluft 160°C vorheizen.
Eine Teigplatte mit der Konfitüre bestreichen und das Marzipan gleichmäßig darüberraspeln, die zweite Teighälfte darauf legen und leicht andrücken. Mit dem Backpapier auf ein Blech ziehen und auf der mittleren Schiene im vorgeheizten Ofen 20 – 25 min goldbraun backen.
Puderzucker und Zitronensaft glatt rühren und die noch heiße Teigplatte damit bestreichen. Diese dann ganz auskühlen lassen und dann in kleine Rauten schneiden.

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Am besten schmecken diese, wenn sie ein paar Tage durchziehen können. Ging aber gestern nicht, denn der Besuch sollte nur ein paar Stunden später erscheinen. Und der größte Fan diese Leckerei war der jüngste Gast, 2 Jahre und ein paar Monate. Gut, dass ich nicht die ursprünglich Rezeptur mit Aprikosenschnaps für den Guss verwendet habe!




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