Posts Tagged ‘Gelée

09
Jul
12

Gartenbeute, die zweite

Natürlich gab es im Tantengarten, im Schwesterngarten und vor des Vaters Haus noch mehr Beute zu machen.
Meine Schwester hatte mir eine Schale schwarzer Johannisbeeren mitgebracht, sie wiederum hatte in des Vaters Garten ein Schälchen Josta- und Stachelbeeren eingesammelt und ich habe die Zeit genutzt, die Himbeersträucher unter dem Apfelbaum vor dem Haus zu plündern. Gerade diese liefern nur kleine Beeren, die aber sehr aromatisch sind und so den hinten im Garten geschmacklich eindeutig überlegen sind. Weiterlesen ‚Gartenbeute, die zweite‘

30
Apr
12

Löwenzahn

Es ist Frühling und der Löwenzahn leuchtet gelb auf den Wiesen. Ich wusste zwar, dass man die Blüten auch in der Küche verwenden kann, hatte aber bislang keines ausprobiert. Bei My Gardener’s Table fand ich letztens Rezepte für Löwenzahnsirup, da ich aber demnächst Fliedersirup ausprobieren und Holunderblütensirup nachproduzieren werde, sollte es etwas anderes sein.

Und da eine Reise in meiner Tante Garten bevorstand, war ich sicher, dass es gar kein Problem sein würde, wirklich viele Blüten auf den Wiesen vorzufinden. Ich konnte nicht ahnen, dass meine Tante anlässlich ihres 84. Geburtstages den „Garten schön haben“ wollte und sich vor dem Wochenende auf den großen Rasenmähertraktor geschwungen hatte und die Wiesen gemäht hatte. Stolz präsentierte sie mir die kurzgeschorene saftig grüne Pracht. Tja, ein paar gerupfte Blüten schauten noch missmutig zwischen den Grashalmen drein. Aber schon am nächsten Morgen gab es wieder genügend Blüten.

nachwachsender Rohstoff

schnell nachwachsender Rohstoff

Löwenzahn – Gelee

ca. 100 Löwenzahnblüten

500 ml Wasser

1 Zitrone

250 g Gelierzucker 2:1

Zunächst einmal die Blüten von kleinen Untermietern befreien. Dann vom Löwenzahn die grünen Blätter des Blütenstandes entfernen. Die gelben Blüten nun mit kaltem Wasser aufsetzen, aufkochen lassen und etwa 5 min köcheln lassen, abkühlen und etwa 1 Tag ruhen lassen. Abseihen, die Blüten ausdrücken und die verbliebene Flüssigkeit mit der entsprechenden Menge Gelierzucker und dem Saft einer Zitrone nach Packungsangabe zubereiten. Glühenheiss in die vorbereiteten Marmeladengläser füllen und abkühlen lassen.

Groß war die Menge ja nicht, schließlich wollte ich ja auch erstmal probieren.

Die Zitrone schmeckt deutlich im Gelee, es ist aber auch ein zarter, mir bislang unbekannter Blütengeschmackt dabei. Auf einem frischen Sonntagsstuten (aka süßes Weißbrot) mit Butter unwiderstehlich!

Foto folgt noch…

02
Nov
11

Gold im Glas

Der Winter naht und da, wie karu im Kommentar schrieb, nicht zu erwarten ist, dass der Winter ausfällt, werden auch bei mir, wie bei karus Igeln und Eichhörnern die Vorratsregale gefüllt.

Die Fallobstflut aus Eimern, Klappkisten und Jutebeuteln will auch beherrscht werden und so wurde der gute Saftkochtopf, anno 2004 in Göttingen für 1 € absolut neuwertig erstanden, wieder aus der Abseite gezerrt. Boskoop, Gülderling und eine halbe Sternrenette wurden vom Blütenansatz, Stiel und Kernen befreut, Schale und Kerngehäuse blieben dran. Und ab damit in den Topf! Diese Ladung erbrachte fast 3 l feinsten Apfelsaft mit hohem Pektingehalt, welcher sogar leicht gelierte. Die Restäpfel wurden über Nacht noch im Mulltuch über ein Sieb zum Abtropfen gehängt. Gestern abend entstand dann aus dem Saft, gemischt mit 2 Päckchen 2:1 Gelierzucker das Apfelgelee. Gemäß der auf dem Gelierzuckerpäckchen aufgedruckten Mengenangaben hätte ich eigentlich 4 x 500 g nehmen müssen, da aber der Saft schon ordentlich Gelierkraft hatte und zudem auch von sich aus sehr süß war, habe ich nur etwa die Hälfte genommen, dazu noch den Saft von einer Zitrone. Und siehe da: alles wurde wunderbar fest und nicht zu süß.

Ein paar Impressionen vom Entstehungsprozess des „Gelée dorée“ gibt’s auch!

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