Posts Tagged ‘France

19
Sept
16

Bergetappe im Montagne de Lure

Das Wetter war heute morgen durchwachsen, nach Süden hin blauer Himmel, nach Norden ziemlich grau und windig. Und warm sollte es nur im Tal werden, so die Wettervorhersage. Also perfekt für eine Wanderung oben im Gebirge. Wanderschuhe, winddichte Jacken, Sonnenschutz, Sonnebrille, Halstuch, ein wenig Picknickzubehör und zu trinken. Wir wollten natürlich nicht unten aus dem Tal starten, denn das hätte unsere Kondition doch überfordert, aber so eine Tour von der Skistation unterhalb des Sommet de Lure auf etwa 1300 m bis hoch zum Gipfel mit den Signalstationen auf ca. 1850 m. Es gibt einen Fernwanderweg, da wir aber kein geeignetes Kartenmaterial dabei hatten, wollten wir entlang der Straße laufen, die zu dieser Jahreszeit nur von Extremradlern und sehr wenigen Autos befahren wird. Von St-Étienne-les-Orgues führt die D 113/D53 durch die allmählich immer karger werdende Landschaft den Berg hinauf. Auf halber Höhe gibt es das ehemalige Kloster Notre Dame de Lure, von dem nur noch die Kirche mit offenen Fensteröffnungen steht samt einem kleinen Hof, der von einem genügsamen Kirchenwärter (aka Aussteiger?) betrieben wird (Bericht folgt). Als wir dann an der Skistation unseren Halt einlegten, waren wir weit und breit die einzigen. Inzwischen hatte sich die Sonne durchgekämpft, so dass wir bereit zum Laufen waren. Schuhwechsel im Auto, dann… der heftige Wind riss mir die Autotür aus der Hand. Der Blick auf’s Autothermometer verriet: 11°C, gefühlte 0°C! Die Jacke hielt zwar den Wind ab, aber ich wünschte mir sofort lange Skiunterwäsche, denn eine Etage tiefer pfiff der Mistral heftig durch alles durch. Aber wir wollten doch wandern! Zunächst ignorierten wir Wind und Kälte und schauten uns am Panorama nach Süden und an der kargen, fast alpinen Vegetation satt.

Blick nach Südwesten

Blick nach Südwesten



Noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts weideten hier oben Schaf- und Ziegenherden in großer Zahl, einige wenige scheinen noch hier zu sein, wie uns die Schafköttel verrieten.
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Nach zwanzig Minuten waren wir aber so ausgekühlt, dass wir doch eine Planänderung beschlossen: in Etappen mit dem Auto weiterfahren, an den Besucherstationen mit den Erläuterungen je nach Wind- und Temperaturgefühl eine kleine Tour einlegen.
Auch so verbrachten wir einige Stunden dort am Sommet de Lure, wobei der Höhepunkt der erste Blick nach Norden auf die verschneiten Gipfel der französischen Alpen war. Und vor uns breitete sich die nördliche Provence mit dem Val de Juberon, ein Teil der Drôme aus, wie in einem barocken Theaterstück in hintereinander gestaffelten Kulissen.
Die letzte Etappe auf den Gipfel mit dem Wald an Sendemasten haben wir dann doch erlaufen, auch wenn der Wind einen fast umgepustet hat und das Fotografieren resp. das (Still-)Halten der Kamera wirklich schwierig war.

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Leider kann ich die Gipfel nicht namentlich identifizieren, vielleicht kann einer der werten Leser….??
Der Wind hatte auch etwas Gutes: er blies die Wolken mehr und mehr vom Himmel, der immer blauer wurde. Tief unter uns konnten wir bis fast Sisteron sehen, welches mit der eindrucksvollen Felspforte des Durancedurchbruches unser nächstes Ziel sein würde.

Und zu guter Letzt zeigte sich sogar der Mont Ventoux westlich von uns gnädig im Licht, nachdem wir ihn in den letzten Tagen nur wolkenverhangen gesehen hatten.

Fernwanderweg - der Abstieg, nichts für mich!

Fernwanderweg – der Abstieg, nichts für mich!


Während wir über Schlangenlinienstraßen in’s Tal schraubten, stiegen die Temperaturen stetig an, in Sisteron gab es spätsommerliche 26°C, Sonne pur und ein Eis.

17
Sept
16

Der Garten des Château Val Joanis

Etwas außerhalb von Pertuis liegt ein wahrer Schatz versteckt. Inmitten von Weinbergen und Olivenhainen fährt man von der D 973 hinter dem Schild auf die kleine Privatstraße ab, welches das Château Val Joanis ankündigt. Der Begriff „Château“ bedeutet hier weniger „Schloss“, sondern mitunter einfach „Weingut“.
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Hinter diesem Weingut verbirgt sich jedoch eine lange Geschichte. Der heutige Betrieb lässt sich offensichtlich bis in die Römerzeit zurückverfolgen, als hier eine villa rustica, ein römisches Landgut stand und sicherlich auch schon Wein angebaut wurde.
Ob das heutige Gut durchgehend bewirtschaftet wurde, ist unbekannt, allerdings ist spätestens ab 1567 bis in das 17. Jahrhundert die Familie Arnaud als Besitzer bekannt.
1730 wurde der Generalvertreter des französischen Königs in der Provence, Jean de Joanis, neuer Besitzer und ließ die Gebäude um 1754 erneuern.
Diese Gebäude aus dem 18. Jahrhundert sind noch gut erhalten, aber nicht zugänglich, da die heutigen Besitzer, Familie Chancel, Privates und Berufliches zu trennen wissen.
Neben dem Wein teilen sie aber doch etwas Wunderbares mit Besuchern: den Garten, den Cécile Chancel ab 1978 durch den Gartenarchitekten Tobbie Loup de Viane anlegen ließ. Und man sieht, wieviel Arbeit diese Art Garten macht!
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An die barocken Gärten des 18. Jahrhunderts erinnern einerseits die exakt geschnittenen Hecken und gestutzten Buxbäume, Eiben und Zypressen, aber auch der Teil Nutzgarten, der zur Selbstversorgung diente. In drei Terrassen ist der Garten am leicht abschüssigen Hang angelegt, der Gemüse- und Heilpflanzengarten, der Rosen- und Blumengarten auf der mittleren und auf der unteren der Arten, die an Griechenland erinnern sollen (das habe ich dem wikipedia-Artikel entnommen, denn es ist mir nicht aufgefallen).


Die immer noch blühenden Pflanzen bieten so auch ein Zuhause für allerlei Insekten, von der gemeinen Biene und Hummel über Schmetterlinge bis hin zum für mich exotischen Taubenschwänzchen und zur Holzbiene.

Die Terrassen werden über einen grün überwachsenen Laubengang verbunden, der im Sommer auch blüht, den Kletterrosen und Clematis sei Dank. Jetzt gab es dafür Hagebutten in kräftigen Rottönen.
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Und da in Frankreich alles eine Auszeichnung nach einem erfolgreich absolvierten Wettbewerb bekommt, ist der Garten natürlich seit 2005 mit dem Prädikat „jardin remarquable“ versehen, 2008 war er „Garten des Jahres“.

Der Garten ist von April bis Oktober geöffnet, der Eintritt beträgt grundsätzlich 3 €, diese werden beim Kauf von Wein erstattet. Leider packen sie einem die fleißigen Gärtner nicht mit ein, zumindest nicht bei unserem Einkauf.

15
Sept
16

Der Husard auf dem Dach

Neben dem liebsten Reisebegleiter gibt es noch den wichtigsten: den Autoatlas. Es ist ein französischer, schon ein paar Jahre alt, aus Papier mit Ringheftung im Maßstab 1:200000. Und dieser zeigt nicht nur viel zuverlässiger als das mitgeführte Navi die Wege und Straßen an, die wir zu kleinen Kapellen, entlegenen Kloster- und Dorfruinen oder römischen Brücken zu fahren oder zu gehen haben. Auch wenn die Seite westlich von Forcalquier durch einen bedauerlichen Missgriff als Einzelblatt existiert, versieht sie doch weiterhin gute Dienste. So gelangten wir auf der Rücktour von Pertuis und Loumarin in das kleine Dörfchen am Fuße des Luberon, welches seit römischen Zeiten besteht, aber aus Touristenaugen inzwischen herrlich verschlafen ist. Seine Hochzeit hatte es eindeutig zwischen dem 11. und 16. Jahrhundert, als eine Burganlage, Stadtbefestigungen in mehreren Phasen und zum Teil aufwändige Häuser in der Stadt errichtet wurden.

Der Donjon, Teil der hochmittelalterlichen Burganlage

Der Donjon, Teil der hochmittelalterlichen Burganlage


Einen wirtschaftlichen Niedergang erlebte das Dorf ab dem 18. Jahrhundert, so dass die historische Bausubstanz im Kern weitgehend erhalten blieb. So authentisch wirkt noch alles, dass Außenszenen für den Film „Der Husar auf dem Dach“ (1995) hier gedreht wurden, in denen der junge Olivier Martinez auf der Flucht vor seinen Verfolgern über die Dächer springt. Und Cucuron tut so, als sei es Manosque.
Vom Burgberg aus gesehen, im Vordergrund der Turm mit Turmuhr, Notre-Dame-de-Beulieu und Chatelet weiter hinten

Vom Burgberg aus gesehen, im Vordergrund der Turm mit Turmuhr, Notre-Dame-de-Beulieu und Chatelet weiter hinten


Mit einiger Mühe ließ sich auch der Dachfirst identifizieren, über den der Husar tänzelt, vorne im Schatten.
Hier zum Vergleich ein Filmbild:


Als Highlight wird aber weder die Burganlage noch die Stadtkirche Notre-Dame-de-Beaulieu angesehen, sondern der Löschteich, der sehr stimmungsvoll von hohen Platanen umstanden ist. Hier tummeln sich Goldfische im Wasser und im Hochsommer sehr viele Touristen um den Teich herum. Ursprünglich war er als Staubecken für die Stadtmühlen gedacht, aber so ist er ja auch schön, wie sich die Herbstsonne durch die Blätter schleicht.
L'Etang de Cucuron

L’Etang de Cucuron

10
Sept
16

Baume-les-Messieurs

Es ist nicht besonders ungewöhnlich, dass Ortsnamen weltweit mehrfach vorkommen. Besonders in Brandenburg fallen mir etliche Beispiele identischer Ortsnamen ein, wobei ich mir immer überlege, ob die Zugereisten so arm waren, dass man nicht einmal genügend Ortsnamen im Gepäck hatte? Nun ist mir auf meinen Touren nach Südfrankreich an der Autobahn ein Name aufgefallen, der in zwei Varianten auf den Schildern erscheint: einmal mit dem Zusatz „les Dames“ und dann der mit „les Messieurs“. Im Vorfeld der diesjährigen Tour überlegte ich, wo wir auf der Hintour unseren traditionellen Übernachtungsstop einlegen könnten. Nicht zu weit, aber doch weit genug in Frankreich, dass man Freiburg oder den Rhein nicht mehr sieht, irgendwo vor Lyon.
So kam ich auf Baume-les-Messieurs und das, was ich im Netz über das Örtchen fand, gefiel. Des Rätsels Lösung für den Zusatz „les Messieurs“ liegt an dem ehemaligen Benediktinerkloser, welches von Mönchen bewohnt war, zunächst hieß der Ort nämlich „Baume-les-moines“.
Und da es bereits September ist, muss man auch keine zu große Sorge vor sehr vielen Besuchern haben, die „un des plus beaux villages de France“ gleichzeitig mit uns anschauen würden.
Als wir von der Autobahn abbogen, nahmen wir nicht ganz den direkten Weg, denn ich hatte als Kopilotin dieses Abschnittes den papierenen Atlas auf den Knien und lotste uns über kleine Straßen, die mit einer grünen Signatur als landschaftlich reizvoll markiert waren. Weinberge, die ersten Kalkklippen des Jura, Bäume, Wald, Wiesen, Kühe und die ersten Vorboten des Herbstes. Und dass ich weiterhin dem Papier vertraue, sollte sich auszahlen, denn das elektronische Wegweiserlein hatte uns auf dem Weg nach Baume-les-Messieurs sogar auf einen nur geschotterten Waldweg geführt.
Die Sonne senkte sich über das enge Tal, in das wir von den Hängen kommend, auf kurenreichen Landstraßen in’s Tal rollten. Hach, das war eine Menge Landschaft, frische Luft trotz annähernd 30°C und diese Felsen!

Baume-les-Messieurs: Hauptstraße und Felsen

Baume-les-Messieurs: Hauptstraße und Felsen


Im „Grand Jardin“, dem ehemaligen Wohnhaus des Klostergärtners, hatte ich ein Zimmer und bei der telefonischen Kontaktaufnahme am Morgen gleich einen Tisch draußen für das Abendessen gebucht, eine gute Idee!
Vor dem Essen schlenderten wir durch den nun im September ruhigen Ort, eine Wohltat nach der langen Autofahrt.

Das Abendessen war vorzüglich, alles frisch zubereitet, viele regionale Zutaten. Vom hausgemachten Sauerkirschsirup im Kir, dem Schinken am Salat oder dem Ziegenkäse im herzhaften „panna cotta“ mit Räucherforelle aus der Seille. Im Hauptgang gab es Filet von der Bodenseefelche (Fera du Léman, nur für alle Fälle, sollten Sie die Vokabel mal brauchen) in einer Trousseau-Butter (eine selten angebaute alte Weinsorte des Jura) und eine halbes Perlhuhn in Sauerkirchsauce. Und zum Abschluss Käse aus der Region.
Das verlangte nach noch einem Spaziergang durch den sehr ruhigen, fast ausgestorbenen, aber hübsch illuminierten Ort.

Zum Glück kühlte es gut ab über Nacht, so dass wir erfrischt erwachten, nach einem typisch französischen Frühstück mit Croissant und Café au lait gestärkt zu unserer Alpenetappe aufbrachen.
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16
Jun
13

Langes Fädchen

„Langes Fädchen, faules Mädchen“ ist eine alte Spruchweisheit für stopfende oder nähende Mädchen. Für Weber dürfte sie nicht gelten, denn das hätte ein eher instabiles Gespinst zur Folge. Frau Lakritze mit ihren scharfen Augen hat sie im Bildhintergrund entdeckt, die langen Fäden und hier sollen sie nun gewoben werden.

Farbenfrohes Muttersholtz

Farbenfrohes Muttersholtz

Im Vorfrühling Ende März war ich mit meiner Schwester zur ersten schwesterlichen Urlaubsreise seit Kindertagen aufgebrochen, die uns unter anderem ins Elsass führte. Nach einem mächtig verregneten Aufenthalt in Strassbourg machten wir uns Richtung Süden gen Colmar auf. Die Sonne brach durch die Wolken, das Thermometer kletterte auf behagliche 12°C und wir waren hochzufrieden. Meine Schwester als Beifahrerin hatte uns eine schöne Tour durch die kleinen bunten Dörfer rund um Séléstat ausgesucht und als Zwischenstopp eine traditionelle Weberei vorgeschlagen.

„Kelsch“, so heisst der traditionelle Leinenstoff in Karooptik, der nur noch in ganz wenigen Webereien entsteht und zu solch einer führte uns unser Weg.

In Muttersholtz, etwa 6 km östlich von Séléstat, kann man die Erzeugnisse der „Tissage Gander“ anschauen und erwerben. Michel Gander ist in siebter Generation Weber, seine Erzeugnisse dürfen sich aus einer „Entreprise du Patrimoine Vivant“ stammend nennen, ähnlich der „Appellation d’Origine Controllé“ für Nahrungsmittel. Der Lein wächst in der Normandie, also auch ein „einheimisches Erzeugnis“.

Was den Webstuhl verlässt sind Leinenstoffe und ein Lein-Baumwollgemisch, je nach Verwendungszweck und liegen in dicken Rollen als Meterware in vielen verschiedenen Karokombinationen, auch in uni und naturfarben, auf den langen Tischen, in offenen Schränken fertig konfektionierte Tischdecken, Handtücher, Kissen- und Bettbezüge.
Mir war klar, dass ich hier nicht ohne Einkauf wieder gehen würde. Eine lange Tischdecke von mindestens 2,5m wollte ich haben, nicht sehr bunt sollte sie sein.
Mit der freundlichen Verkäuferin kamen wir schnell ins wechselweise französisch und deutsch geführte Gespräch, sie war einst einige Monate zum Deutschlernen in Bonn gewesen. Es war dasselbe Jahr, als dort Bundesgartenschau war, zu der ich von meiner Oma mitgenommen wurde. Als Kind fand ich es langweilig, die Verkäuferin erinnerte sich voller Freude an die Blumenpracht. Die Welt ist ein Dorf, Globalisierung hin oder her!
Beladen mit einer langen Tischdecke, zwei Handtüchern (als Kleindecke in Gebrauch) und einem Tischläufer verließen meine Schwester und ich den Laden. Und Frau Lakritze: das ist noch lange nichts für das Stopfblog dabei! ;-)

Verkauf: 10A rue de Verdun; 67600 MUTTERSHOLTZ; Alsace – FRANCE

Öffnungszeiten: Montag bis Samstag von 14h00 bis 17h30, und auch von Dienstag bis Freitag von 9h30 bis 12h00
Sontag und Feiertage : geschlossen

Tel +44 (0)3 88 85 15 32
web tissage-gander.fr/

16
Nov
10

Fundstück, oh lecker!

Eigentlich sitze ich am Rechner, um für eine liebe Kollegin, die demnächst Geburtstag hat, ein Bild für die Geburtstagkarte in dem tiefen Fundus meiner Festplatten zu suchen. Ehrlich gesagt hat die Bilderflut die Menge erreicht, bei der es sich vielleicht doch lohnen täte, mit einem ordentlichen Programm die Bilder mit tags und ähnlichem suchbar zu machen. Wie dem auch sei, ein besonders leckeres Fundstück will ich einmal hier zum „Leben“ erwecken.

... selbst in der Erinnerung köstlich....

Es ist kein selber gebackene Schokoladensünde, sondern bei einem Bäcker in Les Eyzies in der Dordogne im Südwesten Frankreichs erstanden. Wir saßen nach unserem Ausflug am Ufer der Vézère, die nach nächtlichen Regenfällen im September auch etwas bräunlich daher floss und ließen uns die Herbstsonne auf die Nase scheinen.

Am frühen Morgen waren wir, nach Anmeldung, durch eine der wenigen noch für die Allgemeinheit zu besichtigenden Höhlen mit altsteinzeitlicher Malerei gelaufen, durch Font-de-Gaume. Es war ein absolut überwältigendes Erlebnis, sich den auf den Felsuntergrund gezeichneten Mammuts, Wildpferden und Wisenten so zu nähern, dass man sie jederzeit hätte berühren können. Geführt von Archäologen oder Archäologiestudenten erlebten wir die Tierwelt der späten Eiszeit ganz nah und die Gänsehaut, die mir so manches Mal den Rücken herunterlief, hatte nichts mit der Temperatur im Inneren des Höhlensystems zu tun.

Später liefen wir durch Les Eyzies-de-Tayac-Sireuil und fanden den kleinen Bäckerladen mit einer älteren Dame hinterm Tresen, die sich gerade anschickte, die letzten Baguettes zu verkaufen und zur Mittagspause zu schließen.

Doppeltes Glück, die Voranmeldung vom Vortag für Fond-de-Gaume hatte geklappt und die süße Belohnung hinterher…

 

... hier Nuss und Karamell pur...




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