Archiv für Juni 2016

20
Jun
16

Bamberg

Das Wochenende in Oberfranken beschlossen wir mit einem Ausflug nach Bamberg. Es ist schon eine Weile her, dass ich das letzte Mal dort war, irgendwann in den 1990ern, mit ein paar Abendausflügen und Rauchbierverkostung.
Bamberg_09
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19
Jun
16

Coburg, seine Veste

Großbritannien dominiert ja gerade die Schlagzeilen, da passt ja mein Beitrag, obwohl er deutlich weniger Aktualität hat. Ein bisschen England hat es auch in Coburg, denn hier wuchs der spätere Gatte von Queen Victoria auf, Albert von Sachsen-Coburg und Gotha auf, die Veste Coburg hoch über der Stadt war der Stammsitz seiner Familie. Die Geschichte der Burg reicht nach archäologischen Quellen bis in das 10. Jahrhundert zurück, die ältesten erhaltenen Baureste stammen aber erst aus dem 13. Jahrhundert. Gebaut und erweitert wurde so gründlich, dass älterest mehr oder weniger verschwand. Bauliche Spuren der „Romanisierung“ 1838 und den umfangreichen Renovierungen zu Beginn des 20. Jahrhunderts haben das heutige Erscheinungsbild geprägt.


Aber ich war nicht wegen der Burg an sich dort, sondern die Kunstsammlung auf der Veste war der Grund für die Wochenendreise in’s Oberfränkische. Außerdem gab es eine Veranstaltung zum „militärischen Feuerwerk“ des 15.-17. Jahrhunderts.
In der Veste gibt es noch umfangreiche Bestände des ehemaligen Zeughauses, darunter neben den klassischen Handfeuer- und Schutzwaffen wie Musketen oder Helme und Panzerungen von Fuß- und Reitersoldaten, aber auch singuläre Stücke, wie Pechkränze und Feuertöpfe, die bei Belagerungen verschossen wurden und deutlich heißer als normales Feuer schlimmste Verletzungen bei den Getroffenen hervorrufen konnten. Kennt man heute aus Guerillakriegen und Aufständen immer noch, inklusive Fassbomben bei Selbstmordattentaten. An diesem Wochenende wurden diese Exponate als Nachbau mit deutlich reduzierter Ladung und Gefahrenpotential vorgeführt. Für den historisch Interessierten spannend, aber auch zum Nachdenken (einmal mehr) anregend.


Der Nachmittag verging viel zu schnell, die Vorführungen zur Artillerie des 15.-17. Jahrhunderts haben wir ausgelassen, allerdings habe ich ausgiebig die Darsteller des 14./15. Jahrhunderts bestaunt: ich hatte noch nie mittelalterliche Krieger in kurzen Hosen gesehen… Helden in Strumpfhosen kennt man ja auch aus mittelalterlichen Darstellungen, aber noch nie, nie, nie habe ich die in Shorts gesehen. Wobei ich mir sicher bin, dass das historisch korrekte Beinklein aus Wolle im Sommer schön kratzt.

Die Glassammlung in der Veste sucht ihresgleichen, neben dem „Hedwigsbecher“ in der Luther-Abteilung mag ich besonders die emailbemalten Gläser, die mit ihrem Detailreichtum zu Genuss-Sehen und manchmal auch zum Grinsen verführen.
Hedwigsbecher, Glasrätsel aus dem Vorderen Orient des 10.-12. Jhs.

Hedwigsbecher, Glasrätsel aus dem Vorderen Orient des 10.-12. Jhs.



Zu Schnell war der Nachmittag vorbei…

Öffnungszeiten
Sommermonate 2016 (19.03. – 06.11.2016)
täglich von 9.30 – 17 Uhr
Wintermonate 2016/2017 (08.11.2016 – 31.03.2017)
Dienstag bis Sonntag: 13 – 16 Uhr (montags geschlossen)
24., 25., 31. Dezember und Faschingsdienstag geschlossen
2017 (01.04. – 08.05.2017)
täglich von 9.30 – 17 Uhr
(09.05. – 05.11.2017)
täglich von 9.00 – 18 Uhr

Mehr Infos (Preise, Sammlungen online, etc.) siehe:
http://www.kunstsammlungen-coburg.de/

17
Jun
16

Käsekuchen mit Eierlikör

Es musste einmal wieder ein Käsekuchen her, ein wenig Soulfood. Zwar habe ich keinen selbstgemachten Eierlikör, aber gekaufter tut es auch! Entliehen ist das Rezept bei zorra.
kaesekuchen 03

Eierlikör-Käsekuchen

Springform von 20 cm Durchmeser

Zutaten
• 70 g mit Vanille aromatisierter Zucker
• 65 g Butter
• 1 Ei (M)
• 130 g Mehl
• 15 g Kakao
• 6 g Weinsteinbackpulver
• 1 Prise Salz
Für die Füllung
• 2 Eier, Eigelbe und Eiweiß getrennt
• 50 g mit Vanille aromatisierter Zucker
• 250 g Mascarpone
• 50 Joghurt (10%)
• 50 ml Eierlikör
• 20 g Speisestärke
• 85 g Sonnenblumenöl
• 80 ml Eierlikör

Zubereitung
Alle Zutaten für den Teig verkneten. Springformboden mit Backpapier auslegen, die Seiten ausbuttern. Teig in die Springform geben, dabei auch einen hohen Rand formen.

Für die Füllung Eiweiß leicht anschlagen, aber nicht zu steif. Wenn es etwas schaumig wird, den Zucker langsam einrieseln lassen. Eigelbe, Mascarpone, Joghurt, 50 ml Eierlikör, Speisestärke und Öl glatt rühren, nicht zu luftig rühren! Eiweiß vorsichtig unterheben.
Die Quarkmasse auf den vorbereiteten Teig einfüllen und 80 ml Eierlikör darüber giessen.
Bei 165° C und 50 Minuten abbacken, im Ofen abkühlen lassen.

Vollständig auskühlen und durchziehen lassen. Es ist außerordentlich schwer, bis zum nächsten Tag zu warten, aber es lohnt sich. Bis dahin ist der Kuchen gut durchgezogen.

15
Jun
16

Des Gartenhauses Plan A

Im Nachlass meines Vaters, der auch aus Haufen von Papieren bestand, gab es auch ein paar schöne Überraschungen. Diese umfassen vor allem Familiengeschichten aus der Zeit vor 1960. So haben wir, meine Schwester und ich, doch so einiges über unseren bereits 1960 verstorbenen Großvater erfahren und die bekannten Geschichten nun auch in Papierform vor uns liegen.
Über das Gartenhaus habe ich schon häufiger geschrieben und vor allem auch schon Bilder gezeigt, sogar aus dessen Frühzeit.
Und jetzt gibt es dann auch die Planunterlagen. Ursprünglich war die Veranda also offen, da, wo wir im Sommer nächtigen, war noch als Kammer deutlich kleiner. Zum Glück ist das Plumpsklo von 1932 mit dem Zugang von außen später in ein innenliegendes Plumpsklo umgebaut worden. Daran erinnere ich mich auch noch, inkl. Kalkeimer.

GH 1

GH 2

Die Tante ist ja hier eine stille Mitleserin, aber ihr Kommentar, per Mail eingegangen, ist zu schön, der wird noch angehängt:
„Kommentar der Tante zum Post, eingegangen per mail:
„… Dazu muß ich allerdings sagen, daß das Plumpsklosett mit Zugang von außen noch lange bestanden hat. Als Onkel Fritz und Tante Maria in den 50er Jahren dort wohnten, gab es das noch. Böse Zungen behaupteten, daß Tante Maria den torfvermischten Inhalt mit bloßen Händen in den Balkonkästen verteilte und damit die Blumen düngte. Ich kann es nicht bestätigen, denn damals war ich schon in der Fremde.“
(Studium und Anstellung als Lehrerin im Rheinland)

12
Jun
16

Tantengarten, immer wieder gerne..

Theoretisch habe ich ja inzwischen selber einen halben Garten, direkt neben dem Tantengarten, aber eben nur theoretisch. Ich werde noch darüber berichten, aber jetzt erst einmal ein paar Impressionen aus dem Tantengarten.


Die Sommersaison ist ja eröffnet und damit auch die Gartenhaus-Saison, zeitschleifig schön…

Und die ersten Walderdbeeren gibt es auch, entlang der Gartenmauer, halb unter dem ehemaligen Hühnerstall versteckt…




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