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Mrz
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Mohnkuchen mit Orangensirup

Nur ein paar Tage dräute die Ahnung von Frühling über Berlin, nun ist der Winter wieder zurück. Da nun die Sonne nicht für euphorische Momente sorgt, muss stimmungsaufhellender Kuchen auf den Teller. Und was gibt es verheißungsvolleres als an einem grauem Samstagnachmittag Kuchen zu backen und sich dann auf den Anschnitt am Sonntag zu freuen? Auch wenn es schwerfiel, aber schließlich sollte der Kuchen gut durchziehen. Nach einer Stunde Schneewanderung durch den Plänterwald gibt es nun einen heißen Milchkaffee zum Kuchen.

mohnorangenkuchen 6

Bei Frau Küchenlatein habe ich vor geraumer Zeit dieses Rezept gefunden, schon 2005 wurde es in einem französischen Blog , dann bei Fool for Food übersetzt nachgebacken, um dann beim Küchenlatein erneut gebacken zu werden. Kaum sieben Jahre später kommt der Kuchen bei mir auf den Tisch. Wohlan!

Mohnkuchen mit Orangensirup

85 g weißer Mohn
185 ml Milch
200 g Butter
1 Prise Salz
170 g Zucker
270 g Mehl
1 Päckch. Weinsteinbackpulver
3 Eier, Größe M
125 ml frisch gepresster Orangensaft

für den Sirup
110 g Zucker
200 ml frisch gepresster Orangensaft

Den Boden einer Springform Ø 24 cm mit Backpapier auslegen, den Rand einfetten und mit Paniermehl auskleiden, überschüssiges herausklopfen.
Die Orangen auspressen. Den Mohn in der Mühle grob quetschen, die Milch aufkochen und darüber geben. Quellen und abkühlen lassen.
In einer Schüssel die weiche Butter mit dem Zucker cremig rühren. Ein Ei nach dem anderen zufügen und jeweils gut verrühren, bevor das nächste Ei hinzukommt.
Prise Salz, Mehl und Backpulver hinzusieben und gut verrühren.
Orangensaft und geriebene Orangenschalen hinzufügen und wiederum gut rühren.
Zum Schluss die Milch mit dem Mohn zugeben und alles zu einem Teig vermischen.
Den Ofen auf 160° C vorheizen. In die Springform Ø 24 cm einfüllen und 55 Minuten auf der untersten Schiene backen.

Für den Sirup den Saft mit dem Zucker aufkochen und sirupartig einkochen. Aufpassen, dass der Sirup nicht zu stark einkocht und dann die Konsistenz einer etwas dünnflüssigen Marmelade hat. Schmeckt aber auch!
Nach dem Backen den Kuchen mit etwas Sirup beträufeln. Restlichen Sirup zum Kuchen reichen, damit sich jeder nach seinem Geschmack etwas nehmen kann.
Gegenüber dem Originalrezept fehlt bei meiner Variante die Verwendung der Schale. Ich habe für den Saft eine Mischung aus Blutorangen und Mandarinen genommen, da ich keine Bioqualität hatte, habe ich auf die Schalen verzichtet. Zudem habe ich weißen Mohn genommen, diesen auch gequetscht, was einen intensiveren Geschmack ergibt. Der weiße schmeckt nicht so intensiv nach Mohn wie der blaue oder graue, dafür hat er schöne mandelige Noten.

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10 Responses to “Mohnkuchen mit Orangensirup”


  1. 10. März 2013 um 16:20

    Wenn eine Mohnkuchen kann, dann ist das Rich mit der Mohnpresse!

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  2. 11. März 2013 um 08:02

    Oh, ein saftig-süßer Mohnkuchen, der sieht verdammt köstlich aus! Tut mir leid, dass es bei dir wieder schneit, hier ist es grau und regnerisch, hoffe, der Schnee bleibt weg!

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  3. 3 joulupukki
    11. März 2013 um 08:40

    Bingo! Der wird nachgebacken!
    Der Kuchen sieht so saftig aus, als wäre er in Sirup eingelegt worden, nicht nur beträufelt. Aber das macht dann wahrscheinlich das Milch/Mohn Gemisch aus?

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  4. 11. März 2013 um 19:48

    @kormoran, ich quetsch dir gleich einen ;-)
    @rotewelt, so ist das mit dem Wetter hier kurz vor’m Ural, Winter bis kurz vor den Advent! Nehme ich die lange Unterbuxe mit, wenn ich gen Würzburg fahre???
    @jou, genau, das gequetschte Mohn-/Milchgemisch, Mohn ist schließlich eine Ölfrucht. Ich habe schon 35 g mehr als im Originalrezept genommen und dieselbe Menge Milch. Es hätten wohl auch locker 100g sein dürfen.

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    • 12. März 2013 um 18:32

      „Kurz vorm Ural“, lach! Das Wetter war neben der Lage der Grund, weshalb ich vor fünf Jahren nicht nach Berlin gezogen bin… Wie es in Würzburch, im Fronggenland ist, weiß ich leider nicht, Freiburg ist immer noch regnerisch bei 4 Grad derzeit.

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  5. 12. März 2013 um 18:11

    Oh, Rich, Dein Blog ist ein Quell der Inspiration. Der Kuchen kommt auf die Liste! Danke!

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  6. 12. März 2013 um 20:19

    Da schweige ich mit meiner Apfeltarte… Tolles Rezept !

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  7. 23. April 2013 um 18:01

    Eben aus dem Ofen geholt. Habe alles falsch gemacht, sieht trotzdem ganz gut aus und duftet herrlich — brauchbares Rezept, will mir scheinen. .)

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