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Dez
12

Irgendwo in Berlin

Irgendwo in einem der Berliner Randbezirke konnte ich letzte Woche in einem der Depots etwas umherstreifen. Die „Knipse“ streifte mir mir und fing Impressionen von einigen Originalfiguren vom Berliner Stadthaus und von einem gewaltigen Gipsabguss des Schievelbeinfrieses von Untergang Pompejis ein.

Es war still in dem Depot, nur meine Schritte waren zu hören. Aus leeren Augenhöhlen starrten mich die Figuren an, manche schauten auch an mir vorbei, dennoch ein bizarres Erlebnis. Dann das Klirren, als mir der Schlüssel auf den Boden fiel. Ich hätte schwören können, dass eine der Gipsfiguren ebenfalls erschrocken zusammengezuckt war. Ich musste tief durchatmen, als die schwere Tür hinter mir ins Schloss fiel und ich die kalte Dezemberluft auf dem Hof einatmete. Endlich wieder alleine. Nur ein paar Schneeflocken flogen umher.

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7 Responses to “Irgendwo in Berlin”


  1. 2. Dezember 2012 um 20:38

    Was für ein schöner Streifzug…
    Ahhhh… da kommen schon die ersten Probleme mit der neuen Upload-Funktion bei WordPress. Ich lade nachher auch einen Artikel hoch, vielleicht kommt da die Erleuchtung.

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  2. 3 karu02
    2. Dezember 2012 um 22:48

    Ich wäre sehr gerne dabei gewesen, aus vielerlei Gründen.

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  3. 3. Dezember 2012 um 09:15

    Da hast Du ja wirklich ein paar schlimme Buben mit sehr rauher Haut gefunden.

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  4. 3. Dezember 2012 um 17:57

    @karu, mit Dir wäre es bestimmt lustiger gewesen ;-)

    @kormoran, jaha, Buben mit mangelndem Kosmetikgebrauch…

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  5. 7 vau
    5. Dezember 2012 um 22:37

    oh nee, also so ganz alleine und dann hüpft einen dann aus der linken Gehirnhälfte so’ne Geigenmusik ála Hitchcock an, dass wäre mir dann doch zu gruselig. Über dem Bett von meinem Opi hing ein Portrait, vor dem habe ich mich als Kind auch gefürchtet, die Augen waren irgendwie komisch. Schon verrückt, oder? Den Pergamonaltar schau ich mir ja auch immer wieder gerne an, aber so’n Depot mit Skulpturen ist noch was anderes, besonders wenn es groß und düster wirkt. Da bin ich gerne Memme.

    Übrigens sind die Schneeflöckchen ganz beszaubernd

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