Archiv für Oktober 2012

21
Okt
12

Abendstimmung in Berlin-Mitte

Allerweil werden wieder diverse öffentliche Gebäude bei Einbruch der Dämmerung in buntes Licht getaucht. Als ich am Mittwoch abend auf dem Weg nach Hause den Blick nach oben wandte, zeigte sich auch der Fernsehturm im bunten Gewand.
Schade, dass er morgens nur schlaftrunken im eigenen mageren Licht erscheint, aber die Illumination scheint eher für die Touristen gedacht, nicht für den Teil der Berliner Bevölkerung, der morgens auf dem Weg zur Arbeit viel mehr eine optische Aufmunterung verdient hätte.

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14
Okt
12

Das musste einmal wieder sein: Quittenkonfekt

Nun habe ich dieses köstliche Konfekt in den letzten Jahren irgendwie nie zustande bekommen: einmal fehlten die Quitten, ein anderes Mal waren sie innen so braun, dass ich nur Gelee gekocht habe oder ich hatte gar keine Zeit. Gestern nun habe ich auf dem Markt am Boxhagener Platz kurz vor Toresschluss noch einen Armvoll Quitten überaus günstig bekommen, denn die Marktfrau wollte die letzten beiden Kilos nicht mehr mit nach Hause nehmen.
Schon der Duft war wunderbar aromatisch, als ich sie in die Einkaufstasche füllte, diese Mischung aus Birnen- und Apfelquitten. Und der Entschluss stand fest: heuer gibt es einmal wieder Konfekt!

Quitte mit Birne

Quittenkonfekt

Zutaten:
1 gehäufter EL getrocknete Lindenblüten
1 gehäufter EL Zitronen-Verbenen-Blätter
1 ½ kg Quitten
½ kg Birnen
1 kg Zucker
1 Vanilleschote
8 EL Zitronensaft
4 EL Rosenwasser
100 g geschälte Mandelhälften
wer mag: 2 EL Calvados
Zucker, zum Dekorieren
Lorbeerblätter, für die Aufbewahrung
Für 60 Stück

Lindenblüten und Verbene-Blätter in 300 ml Wasser 10 Minuten zugedeckt köcheln lassen. Den Sud durch ein Sieb gießen, gut ausdrücken.
Quitten und Birnen schälen und vierteln, das Kerngehäuse herausschneiden. Die Früchte auf der Gemüsereibe fein reiben (am einfachsten geht das mit der Küchenmaschine).
Kräutersud und Zucker in einem großen Topf vermischen. Die Vanilleschote längs aufschlitzen und das Mark herauskratzen, die Schote in 3 Stücke schneiden. Die Schotenstücke, das Vanillemark und den Zitronensaft in den Sud geben, bei mittlerer Hitze erwärmen und gelegentlich umrühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat, dann 5 Minuten ziehen lassen.
Das geriebene Fruchtfleisch unterrühren, aufkochen und halb zugedeckt bei schwacher Hitze etwa 3 Stunden köcheln, bis ein sehr dickes, orange-rotes Mus entstanden ist – dabei gelegentlich umrühren, damit das Mus nicht ansetzt. Es ist dick genug, wenn sich mit dem Kochlöffel eine „Straße“ durch das Mus ziehen lässt. Sodann die Vanilleschoten entfernen und das Rosenwasser unter das Mus ziehen. Eine flache Kuchenform (28 x 42 cm) mit Backpapier auslegen und das Mus gleichmäßig etwa dauemendick darauf füllen. Den Backofen auf 50 Grad erhitzen und das Mus zum Trocknen für 5-6 Stunden auf die unterste Einschubleiste schieben, dabei einen Kochlöffel zwischen Tür und Backofen klemmen, damit die Feuchtigkeit entweichen kann. Nach 1 Stunde mit einem Messer Längsreihen im Abstand von 3 cm und Querreihen von 5 cm andeuten und in jedes entstandene Rechteck 1 Mandel drücken. Das Mus aus dem Ofen nehmen, mit einem Küchentuch abdecken und mindestens weitere 5-6 Stunden trocknen lassen, am besten über Nacht.
Die getrocknete Paste nach Geschmack dünn mit dem Calvados bestreichen und mit Zucker bestreuen. Konfektstücke an den markierten Linien auseinander schneiden, vorsichtig vom Papier lösen und in eine Dose schichten. Die einzelnen Lagen mit Butterbrotpapier trennen. Zwischen jede Lage ein Lorbeerblatt legen.
Verschlossen hält sich das Konfekt etwa ein halbes Jahr, rein theoretisch, aber praktisch nie länger als bis zum ersten Adventstee!

Mis en place

Mis dans la casserole

Wer nicht soviel Geduld hat, kann das Mus, nicht ganz so dick eingekocht als Brotaufstrich noch heiß in kleine Gläschen abfüllen, wie eine dicke Marmelade. Aber ehrlich gesagt, sollte man sich die Zeit nehmen, das Konfekt herzustellen. Und weil es noch auf dem Herd köchelt, dauert es noch etwas, bis die Bilder vom Resultat hier erscheinen…

viel später…

03
Okt
12

Herbstkrokus

Heute war der perfekte Tag für einen Spaziergang im Spätschen Arboretum: Sonne, blauer Himmel und Herbstwärme bildeten den perfekten Rahmen.

Die vielen Farben und Strukturen von Blättern, Blüten und Zweigen ließen mich fast schwindeln, ich konnte mich kaum sattsehen. Mein heutiger Favorit war der Herbstkrokus, der sich in unter den Bäumen, zwischen anderen Pflanzen wie von selbst ausgebreitet hatte. Die blau-violetten Blütenblätter bilden einen tollen Kontrast mit den kräftigen gelben Staubgefäßen. Auch diese Zwiebelpflanze hat einen „Migrationshintergrund“, sie stammt ursprünglich, wie die Tulpe, aus Zentralanatolien und ist seit etwa 1835 als Kulturpflanze in europäischen Gärten anzutreffen (Quelle: Wikipedia).




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