Archiv für September 2012

30
Sept
12

Nur rot

Letztens sah ich bei jou ein paar Fotos, welche nur ein paar Spritzer rote Farbe enthielten, das restliche Bild war in Schwarz-Weiß gehalten. Diese Funktion hat meine kürzlich erstandene „Knipse“ auch, selbst im farbenstrotzenden frühherbstlichen Tantengarten habe ich nicht umhin können, ein paar solcher „Restrotbilder“ aufzunehmen.

Eine Dahlie, ein Blatt vom Ahorn, der erst im späteren Herbst so wunderbar rote Blätter hat und die Himbeeren. Allerdings muss ich gestehen, dass die Himbeeren mit der restlichen Welt in grau drumherum nicht so zusagen. Es erinnert mich zu sehr an Schimmel auf den Früchten.

27
Sept
12

Mehr Pilz

Auch sonst ist Mitte ein gutes Pilzland, obschon die klassische Begleitflora wie von Schafen beweidete Wiesen oder lockere Buchenwälder nicht gerade typischerweise in Mitte-Mitte vorkommt. Nun denn, vier Champignons wurden bereits geerntet, sie werden getrocknet, denn für eine Pilzpfanne reichen sie nicht.

 

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22
Sept
12

Der Pilz

Vor einigen Wochen bin ich am Spätnachmittag nach Feierabend auf den Friedhof der Parochialkirche in Berlin Mitte, auf der Ostseite der Klosterstraße abgebogen. Es ist die älteste Kirche einer reformierten, also calvinistische Kirche Berlins, inzwischen Teil der Theologischen Fakultät der Humboldt-Universität. Auf dem Friedhof streift der Blick über die Grabkreuze aus dem 19. Jahrhundert auf, einige Grabmäler sind mit Figuren geschmückt. Sogar aus dem 18. Jahrhundert scheinen zwei der Mausoleen zu sein. Der Wind rauscht in den Bäumen, ein Ort der Ruhe nur wenige Schritte von stark befahrenen Straßen und geschäftigen Touristenströmen rund um’s Rote Rathaus entfernt. Ein prächtiger Baumpilz wächst aus einem Stumpf heraus und fordert mich zum Zücken des Fotoapparats heraus. Ich gebe nach und schaue seitdem immer wieder, wie es ihm geht. Er vergeht gerade, passend zur Jahreszeit..

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08
Sept
12

Ach soooo…

Dieses Mal wandelte ich um die ehemalige Franziskanerkirche herum und entdeckte wieder einen Satz auf dem Bürgersteig, der mich nachdenklich stimmte:

Was wäre nur ohne Leitern?

Aber mal ehrlich: gab es denn keine Stadttore? Da kommt mir der Satz aus der Werbung um einen Schokoriegel in den Sinn: „Wenn’s mal wieder länger dauert…..“ (weil der alte Berliner und Cöllner immer mit einer Leiter herumlief, um die Stadt zu betreten oder zu verlassen)

 

05
Sept
12

Morgenstimmung

Die Sonne geht zur Zeit gegen halb sieben Uhr morgens auf und erfreut mich mit einem tollen Lichtspiel an den Fensterflächen vom Berliner Fernsehturm, mitten in Mitte….

 

Morgens in Mitte

04
Sept
12

Ich hab’s geahnt!

Eigentlich müsste ich diesen Artikel eine gute Woche zurückdatieren, denn es war heute vor einer Woche, als ich mir bewusst wurde, dass Weihnachten nicht mehr fern sein kann. Grundsätzlich denke ich natürlich schon am Tag der Sommersonnenwende daran, dass die Tage nun wieder kürzer werden und es morgens beim Aufstehen wieder dunkel sein wird. Dennoch bin ich überrascht, wenn dann plötzlich doch das Weihnachtsgedöns im Laden liegt während mir noch tagsüber ganz schön heiß da draußen ist.

Zudem bilde ich mir ein, dass es allmählich immer früher wird, dass Spekulatius & Co in den Regalen auf Kundschaft lauern. Vor ein paar Jahren hat man die Wette im Freundes- oder Kollegenkreis noch gewonnen, wenn man um den 10. September die ersten Dominosteine kaufte. Nun ist schon Ende August die Zeit, dass mich hinterrücks der Zimstern erwischt.

03
Sept
12

Nachhauseweg

Der Tag war lang und jeder meiner Mitfahrer wollte genauso dringend nach Hause wie ich. Aber am Ostkreuz war dann Schluss. Nun habe ich in der letzten Zeit diverse neue Ausflüchte der S-Bahn gehört und gelesen, warum ausgerechnet die, die mich meinem Ziel etwas näher bringen soll, nicht kommt und dazu gehört auch die Begründung: „wegen eines Polizeieinsatzes verkehren die Züge unregelmäßig…“; heute hingegen stand soviel dunkelgewandetes Personal der Bundespolizei am Ostkreuz, dass ich es notgedrungen glauben musste. Und dann auch schon die Durchsage, dass wegen eines Polizeieinsatzes die Züge der Ringbahn und deren Anschlüsse „bis auf weiteres“ nicht fahren. Schöner Sch….T! Das Bahnpersonal konnte auf Nachfrage nicht sagen, um welche Art von Polizeieinsatz es sich denn handelte, Transparenz und Information geht anders, liebe S-Bahn! Ich fragte dann einen der Herren in Uniform, der etwas von „Lokalderby“ murmelte. Pferde? Hier?? Ich wäre bereit gewesen, eines zu besteigen, um nach Hause zu kommen.

Kurz darauf erkannte auch ich des Rätsels Lösung: Hertha gegen Union… Ah! Fußball! Hunderte von blauweiß Kostümierten ergossen sich vom Ringbahnsteig herunter in Richtung der Züge gen Köpenick.

Als die erste Runde die Züge bestiegen hatte und der Bahnsteig wieder leerer schien, wagte ich mich die Treppe zur Ringbahn hoch und oh… nein! geriet mitten in die zweite Woge, die mir treppab entgegenkam. Eingekeilt zwischen schwitzenden Menschenmassen, einem Kordon hochgerüsteter Polizisten atmete ich die dickflüssige, testosterongeschwängerte Luft ein, hörte Fangesänge und „Bullen-sind-scheiße“-Sprechchöre und fühlte mich extrem unwohl. Mir ging die dabei ein Titelbild des SPIEGELS durch den Kopf, der einen jungen Mann zeigte und sinngemäß die Überschrift hatte: das gefährlichste Tier der Welt.

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Wie wäre es wohl gewesen, wenn so eine Masse bereit ist, anderen körperliche Gewalt anzutun? Mir wurde ganz kalt und elend bei dem Gedanken… und dabei wollten diese „doch nur spielen…“

03
Sept
12

Stadtjubiläum

Heute morgen, auf dem Weg durch Berlin-Mitte-Ost, also durch den ältesten Teil von Berlin, hingen sie noch da:

Die Plakate, die den Berlinbesucher und -bewohner anlässlich des 775. Gründungsurkundenjubiläums in die Mitte rund um den Molkenmarkt, d.h. rund um’s Rote Rathaus locken sollen und zur Freiluftausstellung auf dem Schlossplatz. Heute nachmittag konnte ich einen Plakatierer beobachten, der schon fast die Hälfte dieser Plakatreihe durch eine andere ersetzt hatte.

Auch die auf den Bürgersteig geklebte Folie mit dem 775-und dem B-Logo hatte sich in zwischen Litten- und Waisenstraße bereits auf den Weg in den Gully gemacht.

Nachhaltige Werbung geht irgendwie anders…




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