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Prinzessinnengarten

Am Moritzplatz braust der Verkehr, von der Prinzen- in die Oranienstraße und in die anderen. An einer Ecke lag seit Jahrzehnten die Wertheimfläche brach, bis sich 2009 eine Initiative fand, Müll wegzubringen und Pflanzerde und -gut zu besorgen. Allmählich wurden mobile Beete und Pflanzkörbe aufgestellt und bepflanzt, der Nutzgarten entstand in emsiger Arbeit von Interessierten und Anwohnern. So entstanden die „Prinzessinnengärten„.

Die „Nomadisch Grün“ Initiative mietet das Gartenland für jeweils ein Jahr von der Stadt Berlin, daher hat man auch das Prinzip des mobilen Gartens entwickelt, um die Gärten im Falle einer Nichtverlängerung der Nutzung alles „einpacken und umsiedeln“ zu können. Ein interessanter Ansatz…

Es wird nach biologischen Gesichtspunkten gearbeitet und es sollen eine möglichst große Pflanzenvielfalt angebaut werden, wobei auf alte Sorten besonderer Wert gelegt wird. Inzwischen sind auch mehrere Bienenvölker Bewohner des Prinzessinnengartens.

Die Ernte wird im Gartencafé und im Restaurant im Garten verarbeitet, auch die Besucher dürfen ernten. Der Erlös kommt wieder dem Garten zugute. Über die vielfältigen Aktionen in und rund um die Gärten berichtet das Blog der Prinzessinnengärten.

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8 Antworten to “Prinzessinnengarten”


  1. 28. Juni 2012 um 08:31

    Das ist ein wunderschöner paradiesischer Ort. Im Cafe sitzen immer ein paar nette Leute und man kann sich auch beraten lassen. Schöne Fotos!

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  2. 28. Juni 2012 um 08:42

    Da geht einem das Herz auf. Schön! Allein die Tatsache, daß solche Dinge entstehen, stimmt zuversichtlich.

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  3. 3 haushundhirschblog
    28. Juni 2012 um 19:04

    Toll! Urban Gardening hat sich in den letzten Jahren recht schnell in Deutschland etabliert. Der „Prinzessinnengarten“ gehört zu den Pionieren. Dein Artikel gibt einen schönen Einblick …

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  4. 30. Juni 2012 um 08:09

    Eine wunderbare Idee – und der Name gefällt mir auch gut! Interessanter Beitrag mit schönen Fotos, Richensa!

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  5. 1. Juli 2012 um 22:04

    Die Idee gefällt mir. Und der Garten ist schön wild.
    In Frankreich habe ich zuletzt (weiß nicht mehr genau wo), Kräutergärten in Gassen gesehen. Einfach in Form eines Hochbeetes.

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  6. 2. Juli 2012 um 07:24

    @kormoran, stimmt, es saßen nette Leute dort, leider wollte mein Besuch weiterziehen..

    @lakritze, das hat mir in Berlin bisher immer gut gefallen: dass es jemanden gibt, der auch für Brachflächen ein Herz hat und auch, wenn man streng genommen damit rechnen muss, einem Investor weichen zu müssen, dieses Projekt beginnt!

    @haushirschhund, danke sehr!

    @rotewelt, der Garten liegt an der Prinzenstraße, zumindest teilweise ;-)

    @entegutallesgut, Platz für Grün ist wirklich überall, auch im Plastikkasten, es braucht nur etwas Licht, Wasser und jemanden, der sich kümmert, ja… Kräuterbeet in einer kleinen Gasse hört sich auch gut an!

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  7. 7 peasepudding
    5. Juli 2012 um 07:20

    I remember all the city gardens just on the outskirts of Frankfurt

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    • 5. Juli 2012 um 10:25

      The „Prinzessinengarten“ is a very special kind of city/community garden, not that long-known version of an allotment garden: they just plant their vegetables wherever they find a square-centimeter: in old plastic boxes, in plastic bags.. anything is removable in a short time in case of the city of Berlin does not renew the lease regreement.

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