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Allmende auf dem Tempelhofer Flugfeld

Am vergangenen Sonntag habe ich endlich einmal einen Ausflug auf’s Tempelhofer Flugfeld gemacht. Und da ich mir die ganze Fläche einmal anschauen wollte, habe ich kurzerhand auf’s Fahrrad gesetzt. Und es gibt wirklich viel zu entdecken, wobei mir am östlichen, dem Neuköllner Ende die Gärtchen am besten gefallen haben.

Das Projekt nennt sich „Allmende“, eine Bezeichnung für gemeinschaftlich genutztes parzelliertes Agrarland. Hier auf dem ehemaligen Flugfeld haben sich mehrere Initiativen zusammengetan und ein pittoresken Flecken voller Minigärten geschaffen.

Das Stichwort „Urban Gardening“ wird hier groß geschrieben, hier können die Beteiligten auf Kleinstflächen ihren Salat, Zucchini und Kartoffeln anpflanzen und ihre eigene Ernte einfahren können. Dennoch war es für mich doch witzig zu beobachten, dass trotz aller Gemeinschaftsgedanken der gute alte Schrebergartens mit Zaun und Vorhängeschloss doch nicht so weit entfernt ist.

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11 Responses to “Allmende auf dem Tempelhofer Flugfeld”


  1. 23. Juni 2012 um 16:27

    Zum Anschauen recht nett – ob ich mich da aber auf Dauer wohlfühlen könnte…………?

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    • 23. Juni 2012 um 16:54

      Ja, wer einen echten großen Garten hat, der hat’s gut..

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      • 3 karu02
        23. Juni 2012 um 17:32

        Im Moment weiß ich nicht, ob ich das unterstreichen kann, von einer kurzen Reise zurück hat mein echter großer Garten sein Unwesen getrieben. Ich habe ihn frisch gesäubert verlassen und komme in eine halbe Wildnis zurück. Da lobe ich mir doch so ein Kistchen mit ein paar Salatpflanzen. Vielleicht sollte ich das Grundstück für solche Zwecke verpachten…;-)

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  2. 23. Juni 2012 um 17:18

    favelas Berlin! Die favelas sind doch meistens am Rande der Flugfelder.

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  3. 24. Juni 2012 um 14:22

    Das sind phantastische, sehr schöne Fotos, und eines davon scheint wie für uns gemacht: der HIRSCH, aber wir schwören, es ist nicht unsere Parzelle …

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  4. 24. Juni 2012 um 17:43

    @karu, solange du deinen Garten nachher auch wieder bekommst? Aber pflegeintensiv sind sie doch, das erzählte eine Frau auf Nachfrage. Vereinsamte Kisten haben wir auch gesehen, die wirkten so traurig..

    @kormoranflug, in der Tat, hier sollen die Bewohner der Neuköllner favelas „Natur“ lernen..

    @haushundHIRSCHblog, dafür hatten ja auch HAUS & HUND da sein müssen ;-)

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  5. 25. Juni 2012 um 14:12

    die schießen ja an allen Ecken wie Pilze aus der Erde – bin gespannt, ob das überdauert – als Idee find ich es schon faszinierend.

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  6. 27. Juni 2012 um 18:32

    Deine Bilder sind klasse! Macht große Lust, sofort mitzugärtnern. Aber mein schwarzer Daumen würde womöglich das ganze Flugfeld einäschern …

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  7. 27. Juni 2012 um 19:44

    @freudefinder, ich hätte noch die „Prinzessinnengärten“ auf meiner to-blog-Liste… hm, gleich mal die Bilder suchen erledigt…

    @lakritze, kann gar nicht sein, dass du einen „schwarzen Daumen“ hast. Deine Basilikum-Samen sind wunderbar angegangen, steht auch auf der to-blog-Liste ;-)

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