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Landstraße bei Byhlegure

Der Spreewald lockt im Sommer Millionen von Mücken und Touristen an, im Winter ist es eher ruhig. Die Häfen, von denen aus die Boote durch die größeren Kanäle und Fließe ablegen, liegen verwaist, die Heimatstuben haben mitunter gar nicht geöffnet oder nur Sonntag nachmittags von 15 Uhr an.

Man muss diese Jahreszeit mögen, wenn man in Brandenburg unterwegs ist, denn es ist einfach noch stiller als im Sommer. Und das „Brandenburg-Lied“ von Rainald Grebe sollte nicht dauernd durch den Hinterkopf taumeln, denn sonst verschließt man sich gar zu leicht der herben Schönheit, wo Landstraßen unvermittelt zu Sandpisten werden, auf denen man noch das Rattern der Postkutschenräder oder der Hufschlag eines Pferdes samt einsamem Reiter zu hören vermeint.

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8 Antworten to “Landstraße bei Byhlegure”


  1. 2. März 2012 um 08:25

    „Heimatstube“ klingt ja gruselig…

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    • 2. März 2012 um 18:20

      Nun ja, so manche „Heimatstube“ hat wirklich gruseliges, was die Deko angeht… eigentlich sind es kleine Heimatmuseen, die mehr oder weniger privat von Vereinen getragen und betrieben werden.

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  2. 4 Philipp Elph
    2. März 2012 um 12:06

    Nie von dem Ort gehört! Haben die Sorben für einen interessanten Ortsnamen gesorgt.

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    • 5 richensa
      2. März 2012 um 13:15

      Ja, offensichtlich waren die Sorben an der Namensgebung beteiligt. Hätte ich den Kommentar früher gesehen, hätte ich in der Bibliothek noch im Ortslexikon geschaut, wo und wer diesen Namen verbrochen hat. Ich hatte ihn natürlich schon auf Brandenburgischen Karten gesehen und wollte diesen Ort mal leibhaftig besuchen…

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  3. 6 vau
    2. März 2012 um 19:26

    hahaha, der Kreisverkehr ist ja der Hammer!!!!!! und ja, der Ortsname hat was, aber gegen Schnarup-Thumby kommt der nicht an :-)
    Außerdem klingt das eher nach einen alkoholischen Getränk aus Skandinavien (also Buhreghyle oder so ähnlich, also ohne aufs Schild zu kucken kann man das gar nicht ausschreiben)

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  4. 2. März 2012 um 21:20

    Im Spreewald war ich zuletzt 1990. Wir hatten „zu Essen mit“ … :D

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  5. 3. März 2012 um 12:03

    Den Ort hätte ich mir auch angeschaut; des Namens wegen. Yrre. Und als ich mal in Brandenburg war und auf Sandwegen und geschotterten Straßen von Ort zu Ort wandern durfte, fand ich das — als Fußgängerin — toll.

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