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Okt
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Mein Schatzzzzz

Nach all‘ dem Ungemach soll einmal wieder etwas Schönes hier diese Seite zieren!

Auch am vergangenen Wochenende habe ich im Garten meiner Tanten mein Unwesen getrieben, natürlich wie üblich zusammen mit meiner Schwester. Und so richtig fassen konnte ich auch nicht, dass es keine „Sternrenetten“ mehr geben sollte, so weit ist das Jahr doch noch gar nicht fortgeschritten und Nikolausiiii war doch noch gar nicht.

Als ich nach dem vorletzten Wochenende mit einer großen Ladung Äpfel zurück kam, kamen wir in unserer Mittagsrunde auf die verschiedenen Apfelsorten zu sprechen. Natürlich kannte niemand die Sorte „Rote Sternrenette“. So trifft es sich gut, dass ich doch noch ein paar in der Ecke zwischen Gartenmauer, Carport des Nachbargrundstückes und dem großen alten Schuppen gefunden habe. Ein besonderes Kennzeichen dieser wunderbaren Äpfel ist nämlich, dass sie relativ stoisch ihr Dasein als Fallapfel akzeptieren und nicht gleich vor Zorn über einen unsanften Aufprall anfangen, zu faulen. Ein paar Handvoll angelte ich also gestern morgen aus dem dichten Gestrüpp und freute mich von Apfel zu Apfel mehr. Natürlich wurde die Beute schwesterlich geteilt!

So, liebe Frau Vau, hier sind also die fameusen Äpfel, sie haben, wenn sie ordentlich ausgereift sind, eine dunkelrote Schale mit kleinen helleren Fleckchen, denen sie das „Stern“ im Namen verdanken. Das Fruchtfleisch ist rötlich durchzogen und die Äpfel duften einfach wunderbar nach einer Mischung aus Apfel und Rose, mit einem Stip Ananas.

Im übrigen bin ich mir ganz sicher, dass nicht ein oller Granatapfel von Eva dem Adam gereicht wurde, sondern ganz, ganz sicher eine rote Sternrenette! Widerspruch ist zwecklos!

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5 Responses to “Mein Schatzzzzz”


  1. 1 philipp1112
    31. Oktober 2011 um 18:17

    Hab die rotfleischige rote Sternrenette neulich bei einem unserer Streuobstwiesenbetreibern probiert. Der Geschmack war nicht so prickelnd wie der Name.

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    • 2 karu02
      31. Oktober 2011 um 18:23

      Nicht jeder Apfel schmeckt direkt vom Baum. Die Sternrenetten gab es früher auf den Weihnachtstellern. Das hatte gute Gründe. Er bekommt die richtige Genussreife erst wenn er ein wenig lagert. Leider fehlt er in unserem Sortiment. Freut mich, richensa, dass Du doch noch fündig wurdest.

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      • 31. Oktober 2011 um 18:51

        Das ist eine Wissenschaft für sich, das mit den Äpfeln. Ich hoffe, ein hingebungsvoller Pomologe schreibt das alles ins Internet, damit man da nicht dauernd Fehler macht.

        Schöner geht’s kaum, was Äpfel angeht, Rich!

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    • 4 richensa
      31. Oktober 2011 um 19:36

      Kann karu nur beipflichten, dass diese Sort erst etwas liegen will. Somit wandern die verblieben acht Prachtstückchen noch etwas auf den Balkon, das angeschnittene (wegen Fehlstelle auf der fotoabgewandten Rückseite) zu den Kollegen der anderen Fallöbsterchen in den Saftkochtopf!

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  2. 1. November 2011 um 20:45

    Glückwunsch – Das sind echte Raritären.

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