Archiv für 8. Mai 2011

08
Mai
11

noch mehr rhabarber, nun als konfitüre

Der Rest des 3 kg Rhabarberschatzes wurde ganz profan mit Erdbeeren zu einer leicht säuerlichen Konfitüre verkocht.

Alles in allem ergaben Rhabarber und Erdbeeren in inniger Gemeinschaft im Topf etwa 2 kg Fruchtmasse, die mit Gelierzucker 2:1 vermischt wurde, auf kleiner Flamme geköchelt, bis genügend Flüssigkeit gezogen war und dann die letzten paar Minuten ordentlich aufgekocht wurde.

Ab in’s Glas und dann nur noch auf das Ploppen der sich zusammenziehenden Twist-off-Deckel warten, 14 Mal im Ganzen.

08
Mai
11

Mehr Rhabarber: jetzt als Kuchen

Nun denn, weitere 700 g Rhabarber wollten in einen wunderbaren Kuchen verzaubert werden.
Das Internet ist ja voll von Rezepten, die Kochblogs quellen geradezu über damit, ich habe mich aber dann für ein Rezept mit Baiserhaube entschieden, mit kleineren Abwandlungen.
Also, zunächst für den Teig:

200g Mehl (Dinkelmehl war’s bei mir)
100 g Butter
80 g Zucker
3 Eigelb (die von den Eiweiss für den Baiser übrig bleiben werden)
2 TL Backpulver.
Alle Zutaten zu einem Mürbeteig verkneten und kühl stellen.

Für die Füllung
500 – 700 g Rhabarber
100 g Zucker
Rhabarber säubern, evt. schälen und in kleine Würfel schneiden, zuckern, etwa anderthalb Stunden stehen lassen, immer mal umrühren. Dann abtropfen lassen. Das „Zuckerwasser“ mit Rhabarbergeschmack habe ich gleich für die noch zu kochende Rhabarberkonfitüre zur Seite gestellt.

300 ml Milch
1 Pckch. Puddingpulver (Sahne-)
werden zu einem dicken Pudding verkocht, dann werden die Rhabarberwürfel untergemischt.

Inzwischen den Teig in einer Springform (Dm. 26 cm) verteilen, den Rand nicht vergessen! Darauf wird dann die Rhabarber-Pudding-Mischung verteilt.

Ab damit in den auf 180° C vorgeheizten Backofen und das für etwa 20 – 25 min.

In der Zwischenzeit hat man Zeit, die Baisermasse vorzubereiten.

Dafür braucht man die vorhin schon erwähnten

3 Eiweiße und 100 g gesiebten Puderzucker.
Erstere werden zunächst zu standfestem Eischnee geschlagen, dann mit Puderzucker zur Baisermasse verarbeitet. Diese wird dann auf dem vorgebackenen Kuchen verteilt.
Der Backofen muss nun bei etwa 150°C (Ober- und Unterhitze) den Kuchen fertigbacken und das etwa 30 – 40 min (je nach Ofen).
Verkostet wurde das Prachtstück noch lauwarm (mangelnde Geduld!) mit etwas Vanilleeis. Die Baiserkruste war wirklich comme il faut: mit leichtem Knistern brach die Gabel den Widerstand…. Absolut lecker!

08
Mai
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Rhabarber Chutney

Wenn Rhabarberzeit ist, ist dies für mich, neben der Erdbeerzeit, das Zeichen, dass wirklich endlich Frühling ist. Auf dem Mark, etwas schrumpelig im Supermarkt, etwas klein ob mangelnder Fütterung mit Kompost in meines Vaters Garten, überall sprießt das Gemüse!

Am Freitag bekam ich von einer Kollegin eine Riesentüte voller grün-golden-roter Stangen. Eigentlich sollte ich den Inhalt mit einer anderen Kollegin teilen, die dann aber doch keine Verwendung dafür hatte. Da stand ich nun mit etwa 3 kg Rhabarber.

Ein Blick über die Vorräte half dann schon weiter: viele kleine Marmeladengläser warteten auf erneute Befüllung, da waren noch Äpfel, Zitronen und dann kamen die Ideen. Einen Kuchen würde es geben, dann noch Rhabarbermarmelade und Rhabarber-Chutney.

Los ging es mit dem Chutney:

1,5 kg Rhabarber
676 g Apfelstücke
2 Zitronen, resp. ihr Saft und ein paar Zesten von der Schale
700 g Zucker
350 ml Weißweinessig (5%iger)
1 EL Senfkörner
2 TL Salz
1 TL grüner Pfeffer, frisch aus der Mühle
2 EL rosa Beeren
1 Msp. Zimt
4 Nelken

Den Rhabarber mit den Apfelstücken, dem Zitronensaft, dem Essig, ca. 500 g Zucker, den Senfkörnern, Salz und den Nelken auf kleiner Flamme köcheln, bis Rhabarber und Apfel weich sind, aber noch nicht zerfallen. Dann mit den restlichen Gewürzen abschmecken, Zucker nachgeben und zum Schluss einmal ordentlich heftig aufkochen lassen.
So heiss wie möglich in die Gläschen mit twist-off-Deckel abfüllen und abkühlen lassen.
Bis sich der Geschmack der Gewürze vollständig entfaltet hat, dauert es ein paar Wochen. Grundsätzlich ist das Chutney etwa sechs Monate haltbar, wobei ich sicher bin, dass es bei mir im Vorrat nicht so lange „überleben“ wird!
Schmeckt zu kurz gebratenem Fleisch, kräftigem Käse mit Landbrot, ersetzt auch gerne mal das Ketchup beim Grillen..

Bon Appetit!

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