Archiv für 18. April 2011

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Osnabrück

Tja, Osnabrück… Nun war ich das zweite Mal in Osnabrück, wieder zu einer Tagung und immer noch habe ich keinen Eindruck von Osnabrück gewinnen können. Das liegt leider daran, dass ich mir grundsätzlich nur Tagungen aussuche, die mich brennend interessieren, dort vortrage und dann weiterhin den Kollegen gebannt lausche. Dumm von mir, denn so werde ich Städte wie Osnabrück oder Siegen oder Pottenstein oder Hanau oder so niemals kennen lernen.
So war’s auch in Osnabrück. Dank des zwar in meiner Fahrtenplanung berücksichtigten Staus irgendwo zwischen Hannover und Osnabrück kam ich zwar gut durch, bis irgendwo knapp westlich von Hannover mein Auto plötzlich nach Öl verlangte, welches ich natürlich nicht dabei hatte, sondern erst an einer Tanke abseits der Autobahn käuflich erwerben musste. Nun gut, wertvolle 20 Minuten verloren!
In Osnabrück selber scheiterte ich an den Einbahnstraßen und Fußgängerzonen, landete auch in relativer Nähe zu meinem Hotel, dummerweise auf der falschen Seite vom Dom und da hörte die Welt auf, zumindest fahrtechnisch. Nach eingehender Befragung von zwei Einheimischen (dass der erste ein Blinder war, fiel mir noch rechtzeitig auf) durften mein Vehikulum und ich noch einmal um die halbe Innenstadt herumkurven, um dann ca. 20 min später auf der anderen Seite vom Dom, aber auf der richtigen Seite des Hotels anlandeten. Schnell einchecken, kurz frischmachen, Tagungsunterlagen, Schreibkram geschnappt und schnell zu Fuß zum Tagungsort an der Uni.
Abends saß ich noch mit Kollegen zusammen, ging kurz vor Mitternacht zum Hotel zurück, fiel kurz nach dem Eintreffen im Zimmer in tiefen traumlosen Schlaf, bis der Wecker mich mit einem Weihnachtslied weckte. Und wieder das selbe Programm: nach dem Frühstück fix los zur Tagung, dieses Mal mit einem Tagungsort etwas außerhalb der Stadt, wo wir mit dem Bus hinfuhren. Tagsüber volles Programm, schwänzen zwecklos, da weitweitwech von der Innenstadt, abends „Conference-Dinner“ zusammen, Rückfahrt gegen 22 Uhr in die Stadt, ab in’s Hotel und schlafen, da ich am nächsten Tag meinen Vortrag hatte. Englisch… Morgens, Sonntags, das Weihnachtslied zum Wecken, Frühstück, drei Sticks mit der Präsentation in der Tasche zur Tagung. Programm ging bis 19 Uhr, danach letzter Abend mit allen, der nett in einer Kneipe mit eigener Brauerei ausklang. Tja, wieder nix von der Stadt gesehen, nicht im Rathaus gewesen, wo der Westfälische Friede unterzeichnet wurde, der den Dreißigjährigen Krieg beendetet.
Der nächste Tag bestand nur noch aus einer Exkursion am Harz, die ich mit meinem tapferen Auto mitmachte, damit ich von dort aus schneller wieder gen Berlin brausen konnte.
Tja, Osnabrück wird wohl auf mein Wiederkommen warten müssen.




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