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Zeitreise: Kienitz als Brückenkopf

Im Winter 1945 war es um die Oder lange nicht so ruhig wie im Spätwinter 2011, und vor allem lange nicht so friedfertig. Die Rote Armee schaffte am 30. Januar 1945 unter General Bersarin den Übergang über die zugefrorene Oder und erreichte im Morgengrauen den Ort. Von hier aus startete die sowjetische Armee den Vormarsch nach Westen auf Berlin zu. Viele der russischen Soldaten zogen von hier aus in den Tod in die Schlacht um die Seelower Höhen.
Heute erinnert eine Edelstahlstele am Altarm östlich vom Dorf an den Beginn des russischen Vormarsches.

Im Ort selber steht seit 1970 ein ausgemusterter sowjetischer T 34 – Panzer, der an diese für Kienitz letzten Kriegstage erinnert.  Auf der gegenüberliegenden Straßenseite steht ein weiteres, welches an die Opfer der Kriege erinnern soll, schlichter, stiller.

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So zeugen die drei Denk- und Mahnmale in Kienitz irgendwie nicht nur von den Januartagen 1945, sondern sind auf ihre Art auch Zeugnisse der Zeit, in der sie aufgestellt wurden.


4 Responses to “Zeitreise: Kienitz als Brückenkopf”


  1. 3 kormoranflug
    8. März 2011 um 17:39

    Scheiss Kriege….!

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  2. 11. Januar 2015 um 16:39

    Am 31. Januar 2015 wird es zum 70. Jahrestag der Befreiung von Kienitz und dem Ende des 2. Weltkrieges mehrere Gedenkveranstaltungen geben. Bereits zum 07.01.2015 wurde während einer Einwohnerversammlung eine Wanderausstellung zum Thema mit dem Titel „Oderland war abgebrannnt“ eröffnet, die bis zum 13. März 2015 in der Kienitzer Kirche zu sehen sein wird. Danach wandert diese Ausstellung weiter durch verschiedene Orte, wie Podelzig, Seelow, Müncheberg und Berlin (siehe Bericht der Online MOZ vom 09.01.2015). Um 10 Uhr wird in der Kienitzer Kirche ein Gedenkgottesdienst zum Gedenken aller Opfer des 2. Weltkrieges gehalten. Im Anschluss werden sich die Gäste und Bürger zum Panzerdenkmal wechseln und dort unter Teilnahme verschiedener öffentlicher Größen aus Politik und Wirtschaft dem Gedenken beiwohnen. Die Kienitzer Bürger laden zum Gedenken und würden sich freuen, viele Gäste aus Nah und Fern begrüßen zu dürfen. Für Interessierte stehen ausreichend Möglichkeiten zum Verweilen zur Verfügung. Bitte informieren Sie sich hier unter: http://media.odertours.de/odertours/regio/regiouk.aspx?mp=let . Diese Veranstaltung wird u.a. durch das RBB-Fernsehen begleitet.

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