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Banoffee Pie

Draußen ist es grau und kalt, Zeit für soul food. Essen für die Seele, zwar meist auch für die Hüften, aber deswegen gibt es dann in den nächsten Tagen wieder trocken Brot und Wasser.

Der Banoffee Pie ist so ein echtes Seelenessen, welches gestern abend als Dessert in einem wunderbaren Essen mit Freunden fungierte.

Das Beste an diesem Kuchen ist die Tatsache, dass lauter gehalt- und geschmackvolle Einzelkomponenten ganz ohne die Backröhre in Gang setzen zu müssen, zu einem noch gehaltvolleren Ganzen zusammengefügt werden. Das erste Stück dieses Kuchens kostete ich ca. 2002 in einem Café in Irland, wenn ich mich recht entsinne in Cork. Aber nun Sahne auf den Kuchen: die Rezeptur.

Zutaten

1 Dose gezuckerte Kondensmilch (ca. 400 ml)
250 g Hobnops (deutsche Alternative: Brandt Hobbits mit Schokolade)
80 g Butter
3 – 4 Bananen
250 g Sahne
Kakao (n.B.).

Zunächst die Dose Kondensmilch zu Karamell verzaubern, dies geht am besten, wenn man sie ungeöffnet in einem Topf mit Wasser in ca. 2 h kocht. Die Dose muss immer von Wasser bedeckt sein, also immer mal nachschauen (im Dampftopf geht’s bedeutend schneller, da kann das Wasser auch nicht verkochen, ca. 20 min). Das Toffee sollte nach dem Öffnen der Dose eine Konsistenz zwischen zähflüssig und fest haben, darf aber nicht zulange oder zu heiß gekocht haben, also nicht bitter schmecken.

Die Kekse in einem Gefrierbeutel liebevoll mit einem Hammer zerkleinern, so dass es wirklich kleine Brösel sind, die man dann mit der in einem Töpfchen zerschmolzenen Butter vermengt und gemeinsam auf dem mit Backpapier ausgekleideten Boden einer Springform (Dm. 24 cm) verteilt und ordentlich festdrückt.

Im Kühlschrank ca. 30 min durchkühlen lassen. Dann wird das Toffee auf dem Krümelboden verteilt, gefolgt von rosettenförmig verlegten Bananenscheiben. Schlussendlich schlägt man die Sahne auf, nach Geschmack mit etwas Puderzucker gesüßt und verteilt sie auf den Bananen. Das Ganze etwa 2 Stunden kühl stellen, zum Servieren mit etwas Kakaopulver toppen.

Als Beigetränk empfehle ich einen kräftigen Espresso.


5 Antworten to “Banoffee Pie”


  1. 1 joulupukki
    31. Januar 2011 um 14:23

    ok, ich fürchte ich hab allein vom lesen schon ein paar Zentimeter zugelegt. Seis drum: gimme more! :-D

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  2. 2 kormoranflug
    31. Januar 2011 um 19:20

    das macht den Schlanken gar nichts aus…..

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  3. 3 vau
    31. Januar 2011 um 21:12

    hmmm, ich krieg schonwieder Appettit!

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  4. 4 karu02
    27. Februar 2011 um 18:33

    Ich habe Dein Rezept halbwegs in die Tat umgesetzt. Ich wollte einen Nachtisch zubereiten und mir fehlten zwei Zutaten. Mir fiel dieses Rezept ein, aber leider nicht ganz vollständig und es blieb keine Zeit zum suchen. Daher habe ich die Butter vergessen. Vorteil: Es sind weniger Kalorien, Nachteil: es krümmelt sehr. Außerdem habe ich mangels Dosennmilch das Toffee selbst gemacht. Es war trotzdem sehr lecker. Danke. Beim nächsten Mal mache ich alles richtig, bleibe aber beim selbstgemachten Toffee.

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