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Backen macht Freude!

Gestern war Backtag bei mir, genauer gesagt „Lebkuchen und seine Verwandtschaft“-Backtag. Vor einigen Wochen habe ich den Lebkuchenteig, am letzten Wochenende den Teig für die weißen Kuchen angesetzt. Beide schritten dann gestern ihrer Vollendung entgegen und wurden in einer Art Backstraße von meiner Schwester und mir auf die Bleche verschoben, dann in den Ofen, nach kurzer Abkühlzeit wieder vom Blech herunter und mit einer dünnen Puderzucker-Zitronenlösung zärtlich gestreichelt.

Ähnlich erging es dem Teig für die „weißen Kuchen“. Rauf auf’s Blech, rein in den Ofen, kurz ruhen nach dem vollbrachten Backgang, runter vom Blech und hier mit einer dünnen Rosenwasser-Puderzucker-Emulsion gestreichelt. Dazu wurden dünn wie Trüffelscheibchen kleine Hobel von der kandierten Pomeranzenschale auf einem Teil des Backwerks dank der leichten Klebewirkung des Rosenwasser-Puderzucker-Gemisches appliziert.

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Schlussendlich wanderten die Küchlein in die Dose, wo sie bis Weihnachten noch die Chance haben, ihre Aromen zu entfalen, etwas weicher zu werden und dann ihren Auftritt auf dem „bunten Teller“ haben oder als Geschenk an liebe Menschen weiter gereicht zu werden.

Nachdem wir die 18 Bleche voller Backwerk fertig gestellt hatten, war meiner Schwester und mir nach einem ordentlichen Wurstbrot und einem Schnaps zumute! Jawoll!

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4 Responses to “Backen macht Freude!”


  1. 16. Dezember 2010 um 12:51

    Und ich stand im Laden und habe mich gefragt, wer zum Uhu diese komplizierten, verästelten Schneeflockenformen auszustechen willens und in der Lage ist. Jetzt weiß ich’s! :)

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  2. 2 kormoranflug
    18. Dezember 2010 um 19:48

    Diese Formen erinnern mich an alte nordische Völker. Hast Du bei Deinen Besuchen vielleicht ein paar historische Formen aus dem Fundus mancher Museen entwendet?
    Das Ergebnis verzuckert und verölt mit mittelalterlichem Schmuck.

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  3. 3 vau
    21. Dezember 2010 um 08:32

    18 (!ACHTZEHN!!!??) Bleche? Oh mein Gott, da wird mir schon vom Lesen schlecht. Danach würde wahrscheinlich selbst ich zum Wurstbrot greifen!
    (Das bezieht sich nur auf’s Backen, nicht auf das ERgebnis, das ist bestimmt super)

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    • 4 richensa
      22. Dezember 2010 um 14:41

      @lakritze, ehrlich gesagt ist es eine ziemliche Fummelei, den Teig in einem Stück aus der Form zu bekommen. Ich habe Strohhalme zu Hilfe genommen… und nicht wirklich viele von den Sternen gebacken.

      @kormoranflug, so schöne Förmchen hat sowieso kein Museum, mittelalterlich war nur das Rezept, so mit Mandeln und Rosenwasser, Zimt und Piment ;-)

      @vau, wieso wird dir denn schlecht?? Wir haben die Beute doch nicht gleich verzehrt, sondern schön verpackt. Ich bereite dir aber gerne ein Wurstbrot und schreibe dann hier darüber, wie Du Veggie das verzehrt hast *lach*!

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