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Fiese Ostern!

So, irgendwie war in der letzten Zeit wenig Zeit bei mir übrig, hier zu bloggen. Heute ist mir aber so richtig danach, denn mir ist gerade nach „fies und gemein“.

Heute flatterte mir eine Mail in den Briefkasten, die an für eine meiner Namensschwestern bestimmt war. Da schreibt ein Herr… ach was, lest selber:

Hallo meine liebe Maus […] Draussen scheint die Sonne und du solltest bitte auch Sonne im Herzen haben. Ich möchte, dass du froh und glücklich bist, ich möchte, dass es dir gut geht, ich wünsche dir doch wirklich nur das allerbeste. Offensichtlichk ann ich dir nicht all das bieten, was du verdienst und erwarten könntest. OK, Zeitprobleme haben wir in der Tat alle beide. Wir sollten uns alsbaldig Gedanken machen, wie und ob wir das Problem lösen können. Jeder Andere hätte möglicherweise  bereits mit gepackten Koffer vor deiner Tür gestanden. Hättest du auch verdient. Leider bereitet die Realität uns beiden immer wieder diverse Hindernisse. Aber lass uns doch erst einmal Ostern und das schöne Wetter geniessen, angenehme Gedanken erzeugen und einfach ein bisschen erholen. Dann können wir mit neuer Energie und klarem Kopf viel besser bestehende Probleme angehen. Aber jetzt etwas andere Gedanken. Ich denke sehr oft an dich, an uns, an schöne Dinge und Erlebnisse. Das solltest du auch.Leider bin ich gleich wieder [..] unterwegs.[…] So, jetzt muss ich leider wieder ein bisschen Gas geben. Ich melde mich wieder. Bis dahin einen Mega Kuss […].

Also: Agent Orange denkt ja, dass der Herr anderweitig vergeben ist und meiner Namenscousine den einen oder anderen Sonnenstrahl doch vorenthalten muss.

Und so habe ich mal, fies und gemein, beschlossen, ihm zu schreiben, da er auch noch Tips zum Computerkauf und zum ehrlichen Taschengeldverdienen gab und die sollten ja doch ankommen. Aber der Rest verdiente doch eine Antwort, quasi als Briefkastentante fühlte ich mich gefordert:


Lieber ##,

zwar heiße ich ebenfalls […..], aber ich bin mir sehr sicher, dass ich nicht die Adressatin Ihrer Mail bin.
Schön aber, dass Sie meiner Namenscousine soviele nette Dinge wünschen und die vielen Tips für sie gesammelt haben. Deswegen schreibe ich Ihnen auch, damit Sie mit richtiger Adresse die andere [..]  auch erreichen.
Nun wünsche ich Ihnen frohe Ostertage, schauen Sie zu, dass Sie entweder Ihre Koffer packen und für meine Namenskollegin alle Termin- und sonstige Probleme lösen oder ihr die Möglichkeit geben, sich anderweitig problemfrei umzuschauen und so wirklich Sonne ins Herz zu bekommen.

Nun habe ich mich genug eingemischt,
ein schönes Leben noch und überprüfen Sie bitte Ihr Adressbuch

Mit freundlichen Grüßen

Hach, was würde ich gerne wissen, wie DIE Geschichte weitergeht!

Frohe Ostern und viel Sonne im Herzen!


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8 Responses to “Fiese Ostern!”


  1. 1 kormoranflug
    11. April 2009 um 08:54

    da hättest Du aber Einiges etwas liebenswürdiger formulieren können: „du solltest bitte auch Sonne im Herzen haben“ fliege der Sonne entgegen……

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  2. 2 richensa
    11. April 2009 um 14:42

    Ich finde die Grußformel: „schönes Leben noch!“ sehr nett, darüber geht nichts mehr.

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  3. 12. April 2009 um 12:19

    Leider bereitet die Realität uns beiden immer wieder diverse Hindernisse.
    Brrrr. Kann man das einfach so, oder muß man dafür Seminare besucht haben?

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  4. 4 richensa
    12. April 2009 um 19:22

    Wahrscheinlich gibt es dafür sowas wie Satzbausteine und um die zusammenzubauen noch ein Progrämmchen…

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  5. 5 joulupukki
    15. April 2009 um 09:39

    *kicher* Solltest Du noch einmal Antwort von Herrn Gasgeber erhalten, bitte ich tunlichst um Weiterführung der Geschichte ;o)
    Im Übrigen können derart fehlgeleitete Mails ja langwierige Folgen haben. Ich empfehle dazu die wirklich herrliche Lektüre: Gut gegen Nordwind von Daniel Glattauer.

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  6. 6 richensa
    17. April 2009 um 12:40

    Liebe Joulupukki,

    bislang ist keine Antwort vom zaudernden Herrn eingegangen, ich denke auch nicht, dass nach der Grußformel „schönes Leben“ noch eine kommen wird.
    Herrn Glattauers „Gut gegen Nordwind“ habe ich als Hörbuch geschenkt bekommen und konnte gar nicht aufhören, zu hören. Das war aber viel netter geschrieben.. (gesprochen..)

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  7. 7 joulupukki
    17. April 2009 um 13:34

    Ja, ja, da sind se dann doch zu feige für ein Konter…
    Ich hab das Buch auch nicht weglegen können und in einer Nacht ratzeputz verschlungen. Dankbar, dass es nicht allzu dick ist …

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