Da starrte ich aus dem Fenster, etwas wehmütig ob des schlechten Wetters, welches heute wieder einmal grau, kalt und nass daher kam und dann sah ich einen besonderen Besuch. Er saß oben auf der Brandmauerkrone zum Nachbarhaus und ließ sich seinen Nachmittagssnack schmecken: Täubchen Friedrichshain.
Es war ein ordentlicher Turmfalke, der genüsslich die frische Atzung zu sich nahm.
Glücklicherweise ist meine Fotoausrüstung noch nicht verpackt, so konnte ich sogar eine Leiter für den besseren Fotowinkel aufbauen, leise das Oberlicht öffnen und zunächst für den Falken unsichtbar hinter dem Fliegennetz agieren. Erst als ich sicher war, ihn ein paar Mal ordentlich “erwischt” zu haben, wagte ich es, das Netz wegzuziehen. Endlich konnte er mich sehen, gehört hat er mich ganz sicher vorher auch schon. Er grinste und verschwand mit elegantem Flügelschwung in den grauen Friedrichshainer Himmel.
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